Donnerstag, 10. November 2016

zündende Idee...

Alles Mögliche haben wir probiert.
Klapperdose mit Steinchen,
Klapperdose mit Münzen,
Wasserstrahl.
und sogar ein Knaller.
 
Auf die Dauer hat nichts wirklich geholfen.
 
"Es kann doch nicht sein,
dass ich die Vögel füttere,
damit sie dann wie Delikatessen vom Futterhaus gepflückt werden können?
 
Ich sage so wie es ist...
...ich - als Katzenliebhaberin (jedoch ohne)
wurde langsam aber sicher echt sauer.
 
Im vergangenen Winter,
 habe ich zu Spitzenzeiten bis zu 5 Katzen pro Tag,
mehrmals und immer widerkehrend verscheucht.
Nichts nutzte Nachhaltig.
Eine Katze brachte es sogar fertig und lag,
trotz einer echten Höhe,
im Futterhaus
und wartete mit Räderaugen auf ihre Opfer.
 
Ich war echt frustriert.
Denn nicht genug.
Gegen Ende Winter,
 hatten wir es noch mit einem Falkenpärchen zu tun,
die meine kleinen Piepmäze während dem Körnchen picken,
 im Flug... mit ihren Krallen angelten
und davon trugen.
 
"Das ist Hardcore,
wenn du so eine Gelbmeise im Schnabel eines Falken siehst
und du nichts tun kannst"  
Sagte ich eines Abends,
 schon ein bisschen den Tränen nahe.
"ich weiss,
dass ist die Natur.
Aber so krass muss es doch nicht sein."
 
"Na du musst mal gucken wie gut genährt die sind.
Solch leckere Happen,
 bekommt weder Katze noch Wildvogel,
 irgendwo sonst auf dem Tablett serviert."
 
Ich schluckte:¨
"Wir sind doch hier kein Selbstbedienungsladen"
 
Ok!
Der Frühling kam.
Das grosse Vogelhaus wich 2 PET Flaschen die aufgeschnitten
und mit Körnern aufgefüllt,
 die einfachere Futter Variante darstellten.
Befestigt an einem Rosenbogen
und an einer langen Eisenstange,
war es wenigstens für die Katzen nicht mehr erreichbar.
 
Nun vor ein paar Tagen holte ich das Futterhaus wieder aus dem Schopf.
Wurde auf seine 3 Beine gestellt
und plötzlich kam mir die zündende Idee.
 
Wir fuhren zur Entsorgungsstelle,
dort wo Meterhoch das geschnittene Grüngut abgeladen wird.
Mit Hilfe meines Mannes,
transportierten wir dann ein grosses Bündel lange Äste Nachhause.
Diese wurde auf die gespannte Schnur zwischen den Holzbeinen,
unter das Vogelhaus,
 in eine Art Gitter geflochten und angebracht.
 
Brombeersträucher die ich eigentlich schon lange ausgraben wollte
und unterdessen Meterlange "Lianen" hatten,
wurden geschnitten
und unter diese Ast Konstruktion eingefädelt.
 
Es dauerte nicht lange,
 wippten die Vögel Neugierig auf den langen Ästen,
pickten Körnchen und
schienen recht zufrieden mit dieser neuen Art von Futterstelle.
 
Eine Katze erschien,
guckte sich das ganze an...
setzte sich -
guckte weiter
Und schlich dann frustriert von dannen.
 
"So ein Mist -
alles Verbaut und erst noch mit Autschn"
musste sie gedacht haben
"da kann ich ja gar nicht mehr....."
 
Mein Mann sagte lachend als er es sah:
"etwas Opulent,
willst du die langen nicht etwas einkürzen?"

"Ne! will ich nicht,
das bleibt so...
ich finde es schön und gut!
Sagte ich bestimmend...

Und die Vögel auch!"

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