Samstag, 17. Dezember 2016

Kennenlernen....

"Wir werden die Welt nur verstehen,

wenn wir uns selbst verstehen."

- Novalis -
 
findest Du nicht er wirkt irgendwie weise und in sich selbst ruhend?
Meine Gedanken für mich selbst,
 nach dem lesen dieser Weisheit von Novalis
 
Was hindert uns daran mehr auf sich selbst zu gucken,
als auf die anderen?
Vielleicht die eigenen Unzulänglichkeiten
und die Ängste?
Sind es nicht auch Ablenkungsmanöver?
 
Du weisst es, wenn Du genau hinschaust.
 
Schleunigst beginnen,
 solltest Du damit,
wenn du nicht schon,
 mit der eigenen Begutachtung begonnen hast.
Dann wird so manches Klarer
und ganz sicher nach und nach,
 tausend Fragen gelöst.
Das Leben wird mit Lösungen leichter und 
Du erhältst die Chance sich neue Anschauungen zu halten.
Neue Wege zu gehen.
 
Wie Cool ist das denn!
 
Wenn man plötzlich merkt wie gross
 und voller Möglichkeiten die Welt,
deine eigene Welt ist.
 
Sich plötzlich neue Freundschaften, Liebschaften
und Tore auftun.
Alles weil man endlich sich selbst kennenlernt
und sich auch so akzeptieren kann wie man ist.
Sich selbst genügt
 und dadurch auch andere so sein lassen kann,
 wie sie sind.
Ruhend in sich selbst wird,
weil man angekommen ist
und nicht im Seelenwirrwarr umher hasten muss.
 
Das alles,
 weil man mit dem eigenen kennenlernen,
die Möglichkeit erhält Toleranter zu werden.
Zu dem stehen was man ist.
Keine Entschuldigungen für Fehlläufe suchen muss.
Im Gegenteil Positives daraus schöpfen kann.
Egal wie die Vorgeschichten gelaufen sind.
Die Kindheitsgeschichte ausgefallen.
Jeder hat eine Geschichte,
ohne Ausnahme.
 
Bei sich bleiben
und das Gute hervorholen.
An den sogenannten "Schwächen" arbeiten.
Dran bleiben ist hier das Moto.
Nicht schwächeln,
 wenn es vielleicht etwas anstrengender wird.
 
Denkst du nicht,
dann hat jeder genügend zu tun?
Keine Zeit oder Passion mehr,
 sich um die Unzulänglichkeiten der andern zu kümmern?
 
Stell Dir vor,
alle würden das tun?
Es wäre wie eine Kettenreaktion.
(Dieser kleine Gedanke,
 sei mir im Zusammenhang mit "den andern" gegönnt)
 
Mehr Toleranz!
Dann beginnen wir bei uns.
Und tun es nicht einfach mit den Worten ab:
"ich bin halt so!"
und springen dann mit erhobenem Zeigefinger,
 dem nächsten ins Gesicht.
Nehmen uns Sachen heraus,
die wir von andern auch nicht wollen.
 
Sich selbst kennenlernen heisst zu erfahren,
 was einem bis in das letzte Seelenspitzchen Glücklich macht,
Was mich erfüllt.
 
Glück(lich)!
Laden wir es ein und machen den entscheidenden Schritt.
Es tut nicht weh.
Bringt dich dafür auf neue Pfade.
Füllt dich auf mit dem was am Grössten ist.
Liebe,
erst für dich selbst,
dann - oder gar parallel, für andere/s.
 
Die Materiellen Werte werden nichtiger
und die wahren Werten des Lebens beginnen zu atmen.
Jene die man in der Schule nicht lernt.
Kitzeln wir sie raus
und pflegen sie.
Jeder,
 egal welchen Alters, Herkunft oder Status
kann diese Chance ergreifen.
Was für eine Chance!

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