Montag, 31. Juli 2017

Portiönchenweise...

"Es stimmt,
ich habe verfluchte Lust,
glücklich zu sein,
und bin bereit,
Tag um Tag mein Portiönchen Glück mit dumpfem Eigensinn zu feilschen."
 
- Rosa Luxemburg -
 
 
Trittsicher wie eine Katze,
 versuche ich nicht in Fettnäpfchen,
sondern in ein Glückstopf zu treten.
hahahaha!


Sonntag, 30. Juli 2017

Kalenderwoche 30

Eine Woche bietet viele Bilder.
Dies ob mit oder ohne Fotoapparat.
Doch wenn die Passion das fotografieren ist,
so kann auch einiges angeboten werden.
Ich liebe es Augenblicke festhalten zu können.
 
Hier nun für jeden Tag der vergangenen Woche ein Bild.
 
MONTAG
Warten bei Regen im Auto (über 1 Stunde),
auf meinen Schatz.
Es wird aus Langeweile munter geknipst.
Wie spannend, wie viel da auf dem Bild los ist.
Siehst du unter anderem das Auto das an der Fassade entlang fährt?
 
DIENSTAG
 

Also ich würde sie Workoholic`s nennen.
Die Taubenschwänzchen in Vollaktion,
scheinen in ihrer Geschwindigkeit als seien sie auf Turbodroge.
Bei genauem hinschauen kannst du die schönen Augen bestaunen.
 
 
MITTWOCH
 

 
Endlich wieder mal an der Zeit,
 den Gemüse Garten genauer zu inspizieren.
Etwas versteckt entdeckte ich diese wunderschönen Auberginen.
Bin stolz wie Bolle...
Obwohl - grins - ich nicht viel dazu beigetragen habe.
 
DONNERSTAG
 
 
Herr Hasel klopfte zwecks neuer Frisur ans Stubenfenster.
Und so geschah es auch.
Leider ist er mittlerweile so hoch,
dass ich irgendwann Schatz bemühen muss Herrn Hasels Oberkopf zu kürzen.
Ich - ja, ich - bin leider keine Höhentaugliche Frisörin
und so könnte ich nur seine Seitenpartien einkürzen.
hihihihi!
 
 
FREITAG 
 
 
Was macht wohl der Kürbis?
Die Pflanze die einen grossen Teil im Garten einnimmt.
Anscheinend hat ihr der Wechsel von Rege und Sonne gut getan.
2 Kürbisbabys XL liegen dort im Beet.
 
 SAMSTAG
 

 
Beim Spaziergang durch den Wald,
diese Abflugbereiten Samen entdeckt.
Noch halten sie sich fest,
so als wollten sie sagen:
"erst will ich wissen wo die Reise hingeht."
hahahaha!
Doch wir wissen alle,
Herrn Wind interessieren solche Fragen nicht.
Er bläst und das Schicksal entscheidet.
 
SONNTAG
 

 
Auch wenn mich ihr Name eher abschrecken sollte,
ich finde sie so schön und faszinierend.
Die Spinnenblume -
ein Alljährliches Modell in meinem Fotoalbum.
Vielleicht gefällt sie Dir auch.
 
Nun bin ich gespannt was für Bilder uns die nächste Woche liefert.
Dafür wünsche ich Dir einen guten Beginn!

Samstag, 29. Juli 2017

Süsskartoffel...

Hey!
ich hätte für das Wochenende ein leckeres Rezept,
das ich irgendwo gesehen habe
 und dann nach meinem Gusto abgeändert.
Wenn du also noch einkaufen gehst?
Das gehört in deinen Korb:
 
- Süsskartoffel
- Avocado
- Feta (Ziegenfrischkäse)
- kleine Cherry Tomaten
(für Fleischesser)
- Speckwürfelchen
- etwas Olivenöl
 
Diese Zutaten verarbeitest Du folgendermassen:
 
Süsskartoffel längs in Scheiben schneiden.
Du brauchst sie im übrigen nicht zu schälen.
Kann man - muss man nicht.
Diese auf ein mit Backpapier belegtes
und mit etwas Olivenöl bestrichenes Blech legen.
Avocado Fleisch in Stückchen auf die Hälften geben.
Ebenso den zerkrümelten Feta
die halbierten Tomaten und die Speckwürfelchen.
Wie gesagt es geht auch ohne.
 
Das Ganze geht dann in den Ofen für 25 Minuten,
bei 200 Grad.
Zumindest so lange bis die Kartoffel Hälften gar sind.
 
Bei mir wurde es mit schmalen, gebratenen Lammtranchen serviert.
Es würde auch ein Salat oder Hähnchen dazu passen.
Vorsicht es ist ziemlich sättigend.
 
Und da ich immer wieder neu tüftle...
zur Abwechslung würde ich beim nächsten Mal vielleicht,
Anstelle des Feta - einen rezenten Bergkäse
und / oder etwas Kräuter darauf geben.
 
Nun wünsche ich Dir mit meinem Bild einen guten Appetit!
Und ein schönes Wochenende.
 


Freitag, 28. Juli 2017

Einfallsreich....

An alle Männer und Schatz,
von dem ich weiss das er jeden Tag meinen Blog Eintrag liesst.
Was mich sehr freut!
 
Es gibt Dinge die Frauen und vor allem Hausweiblein anders lösen,
als dies ein Mann tun würde.
So wird halt mal ein Spiegel mit 3 Nägeln,
anstelle von einem Dübel mit Schraube, festgemacht.
hahahaha!
Doch Du musst gestehen -
er hielt bis zu unserem Auszug nach 2 Jahren.
(ihn traf fast der Schlag als er meine Befestigungsmethode sah)
hahahaha!
Oder etwas geklebt anstatt gebohrt.
Für was habe ich denn sonst die schicke Heissklebepistole.
hihihihihi!
Mit Übermalen kann man auch so manches erreichen.
Am liebsten ohne anschleifen,
denn das hasse ich.
Dieses Thema möchte ich jedoch hier im Moment nicht vertiefen.
Sag nur so viel:
"Shabby Chic"

hihihihihi!
Oder wie eben vorhin,
 anstelle eines Schraubenziehers,
wird ein Messer verwendet.
Doch auch hier musst Du gestehen,
auch wenn du es nicht wirklich tolerieren kannst...
Der Vorhang Stopper hält nun genau so,
als wäre er Fachmännisch arretiert worden,
besser gesagt,
was er verspricht.
Was sag ich da?
Er wurde Fachfrauisch festgemacht
und hält.

Also lieber Mann,
kühles Blut bewahren und akzeptieren,
dass es verschiedene Wege nach Rom,
respektive Werkzeuge gibt
um das ein und das Selbe zu erreichen.
hahahaha!
Manchmal ist es ein Messer,
manchmal ein Nagel
und es war auch schon ein Stein,
anstatt ein Hammer...
grööööööhl!

Und um Dich und Deine Nerven zu schonen,
erzähle ich nun hier nicht für was ich ein Messer sonst noch so brauche,
dann wenn Du nicht anwesend bist.
göööööhl!

Gesagt sei jedoch...
diese Art von Arbeit läuft definitiv unter
KÜNSTLERISCHE FREIHEIT!
Oder Breit gefächerter Einfallsreichtum
hohohohoho!
und die sei doch jedem gegönnt,
so wie er mag.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Sonnenblumen

Uuups!
Vor einigen Jahren fielen mir im Garten,
aus einer Vogelkern Mischung.
 eine Handvoll Sonnenblumenkerne auf die Erde.
Daraus wuchsen über den Sommer prächtige Blumen.
Über 2 Meter hohe Riesen mit einem Stiel so dick,
dass ich im Herbst zum entfernen eine Beil nehmen musste.
 
Fortan war mein Wunsch geboren in Zukunft in jedem folgenden Sommer,
so eine Gruppe Sonnenblumen wachsen lassen zu können.
So ging ich in diesem
und letzten Jahr,
 im Gartencenter ganz selbstverständlich an das Drehregal mit den Samen
und besorgte mir dort verschiedene Sonnenkern Tüten.
Grosser Riese, prächtige Sonne und kleine Orange,
waren ihre Namen.
 
Jene im vergangenen Jahr vorgezogenen,
(strickte nach Angabe)
wurden nach einer gewissen Keimzeit und Grösse stolz in den Garten gesetzt.
Doch was für ein Schreck,
als ich am nächsten Morgen vorbeiguckte...
waren nicht einmal mehr die Füsse der Sonnenblumen Stecklinge zu erkennen.
Eine Horde Schnecken mussten diese über Nacht gemampft haben.
Es schien als hätte ein Überfall der Schleimi Gäng stattgefunden.
 
Komisch?
In einem Garten Forum schrieb ich in diesem Sommer:
"Eierschalen und Kräuter schützen meine Gemüsebeete 
und Pflanzen vor einer Schnecken Invasion."
Das war nicht mal gelogen.
Denn die Sonnenblumen Sprösslinge (schnieff),
waren das einzige,
 was in diesem Jahr der Schneckenplage zum Opfer fiel.
 
Ein Jahr später - also in diesem Frühjahr...
die Restlichen Samen vom vergangen Jahr in Tontöpfe gesteckt
und sich schon darüber gefreut nun so klug zu sein,
dass die Schneckenbande keine Chance mehr hätte.
Ganz einfach -
man - also ich -
Pflanze sie erst ins Beet,
wenn die ersten feinen Härchen am Stängel sichtbar sind.
Denn Damenbart mögen Schnecken gar nicht.
hohohoho
 
Was soll ich sagen...
In der unserer Scheune vorgezogen,
kam ich eines Morgens
und stand mit herunter gefallener Kinnlade vor meinen Töpfen.
Die schon keimenden und etwa 2 Zentimeter grossen Triebe waren spurlos verschwunden.
Neben den Töpfchen lagen die Hüllen von den Sonnenblumenkernen,
und es sah aus als hätte jemand in der Erde gescharrt.
 
"Schaaa aaaatz!"
rief ich im Haus
"Das glaubst du jetzt nicht.
Nun hat doch tatsächlich eine Maus
oder so was,
 meine ganzen Sonnenblumen Sprösslinge als Salat genossen."
Schatz musste mich kurz trösten.
Und mein Bild von einer grossen gelbleuchtenden Blumenecke am Zaun,
 schwand - als hätte man in eine Seifenblase gestochen.
 
"Ach mein Liebling"
tröstete Schatz
"Wenn wir wieder in den Baumarkt fahren kaufst Du Dir noch mal Samen.
Vielleicht reicht die Keim Zeit aus und es kommt noch was."
 
Gesagt getan.
Die Töpfe wurden abgedeckt,
Bei Sonne rausgestellt,
bei kühlen Nächten rein
und siehe da...
nach längerer Zeit guckten mich etwa 30 Stängelchen mit je 2 Blättchen an.
Ich hütete sie wie mein Augapfel.
Liess sie gross und grösser werden
und wartete ab bis endlich die Nachtfröste vorüber waren.
 
Vielleicht zu lange?
Weil diese in diesem Jahr so ewig dauerten.
Jedoch die Pflanzen bei so viel Schutz grösser und grösser wurden.
Kurzum als ich sie dann an den Wunschort pflanzte sahen sie gut und glücklich aus,
aber sie wuchsen nun in der Höhe nicht mehr.
 
Aktuell mit hübschen Köpfchen bestückt,
doch nur mal etwas 30 - 50 Zentimeter gross.
Anstelle der 2 Meter
 
mmmmhhhhh!
Na besser als nichts.
 
Doch da!
Mitten im Garten in einem Pflanzgefäss
und dies mitten in den dortigen Mini Himbeerstauden,
reckt ein - ne... was sag ich,
 2 gelbe grössere Blüten ihre Köpfe.
Da muss doch tatsächlich einem Vogel ein Futterkern in die Erde gefallen sein
und daraus wächst nun ein Doppelkopf.
So witzig!
 
Gut!
Auch sie ist keine 2 Meter.
Doch viel Kräftiger und stämmiger als alle andern,
jene so liebevoll von Hand aufgezogenen.
 
Vielleicht sollte ich im nächsten Jahr meine Vögel motivieren,
hin und wieder einen Sonnenblumen Snack fallen zu lassen
und dann das Ganze einfach der Natur überlassen?
 
Oder eben auch mit Zwerg Sonnenblumen
und Misserfolgen,
welche der Ernährung von Schneck und Maus dienten zu Frieden sein.
 
Ok - lieber Gartengott - ich habe verstanden. 
Ich Nehms wie`s kommt!
 
 



 

Mittwoch, 26. Juli 2017

Versteckt...

"Freude an kleinen Dingen:
Mit diesem Schlüssel kannst du überall
und allezeit ein bisschen glücklich sein."
 
 
 
(Foto) Dillkraut mit Käferchen.
Wenn Du das Bild vergrösserst (draufklicken),
 erkennst Du das dieses Tierchen etwas besonders mit sich trägt.
Etwas das man immer mit sich tragen sollte 
und auch oft nach aussen gekehrt werden darf.
Die Welt wird es Dir danken. 
 


Dienstag, 25. Juli 2017

Geister...

Vor einigen Tagen schrieb ich von den Klassenfahrten
und dabei kam mir auch folgende Erinnerung.
 
Es war das erste Mal,
 dass ich mit meinen Mitschülern in eine Art Ferienlager fahren durfte.
Es war nicht so einfach,
das Verhältnis zwischen ihnen und mir.
Schliesslich war ich die Fremde,
jene welche erst kurz in dieser Schule ging
und zudem einen komischen Dialekt sprach.
Kam hinzu,
 dass ich ausserhalb der Schuldstunden,
 keine Zeit mit meinen Klassenkameraden verbringen durfte.
Da beide Elternteile Berufstätig,
musste ich mich um meine 10 Jahre jüngere Schwester kümmern.
Doch auch wenn ich nicht als Nanny dieses Kleinkinds hätte agieren müssen,
es hätte aus 2 Punkten nichts daran geändert.
Nummer 1 -
Es gab immer Arbeiten die zu erledigen waren.
Denn um Kostengünstiger zu wohnen,
hatten meine Eltern das Amt des Hauswartes,
 für 2 Wohnblocks mit 4 Eingängen angenommen.
Doch die meiste Zeit ausser Haus,
 musste Notgedrungen gewisse Arbeiten auf die Kinder abgewälzt werden.
So putzte ich die Treppenhäuser,
reinigte die grossen Eingangsscheiben,
mähte Zeitweise den Rasen
und musste aber ganz sicher und Stundelang,
das Unkraut zwischen dem Weissdorn,
welcher rund um das Grundstück wuchs, entfernen.
Mit dabei am Hosenbein (oder besser gesagt im Kinderwagen9
meine kleine Schwester.
Abends nach den Hausaufgaben und Abendessen,
setzten wir uns mit Mama an den Tisch
und klebten Stundenlang mit Azeton Blüten,
Schleifen und Glückskäfer auf 100erte von Haarspangen.
Heimarbeit war ein riesen Thema bei uns zu Hause.
Erst waren es Lampenschirme,
dann irgendwann Kleinstteile für irgend ein Gerät
und später dann die Haargummis und Spangen welche verschönert gehörten.
Heute weiss ich, dass diese Sklavenarbeit kaum was einbrachte
und das was an Geld herein kam,
 in Form von Alkohol in Papas Kehle floss.
Oder er bestellte unnötige Dinge in Katalogen.
Die schönen Bücher mit den tollen Bildern wie ich sie nannte,
waren gerade neu auf dem Markt und eroberten die Haushalte
und auch die Kauflust meines Papas.

Nr. 2
Es wurden bei uns (wie schon oft erwähnt)
keine Gäste über die Türschwelle gelassen.
Keine Kindergeburtstage, keine Spielnachmittage
und keine Kaffeekränzchen.
Ich erzähle das nicht um meine Eltern schlecht zu machen,
eher damit Du Dir vorstellen kannst,
was für mich eine Woche mit fremden Kindern bedeutete.
Es war irgendwie wie ein Erlebnis auf einem fremden Planeten.

Mit Fremden Menschen Essen,
mit vielen Menschen am Tisch,
nirgends alleine,
keine wirkliche Aufgabe zu haben.
Freizeit zu geniessen.
und...
vor allem den Schlafraum mit etwa 20 Mädchen zu teilen.
Massenschlag wurde das genannt.
Wie treffend,
denn das Ganze erschlug mich fast.
Das ganze Getümmel, Gewusel und
die Lautstärke musste ich erst mal verdauen.

Die erste Nacht war eine Katastrophe,
Monika weinte weil sie ihre Eltern vermisste.
Andauernd musste wer aufs Klo.
Jemand hatte Durst
und wiederum andere kicherten
 und plapperten bis in die frühen Morgenstunden.

In der 2. Nacht schlichen sich einige Jungs aus dem Nebenraum zu uns
und erschreckten die Mädchen.
Es wurde so laut geschrien,
dass sich plötzlich die Bodenklappe öffnete
und von einem hellen Lichtstrahl beschienen,
 erkannten wir das Gesicht unseres Lehrers.
Dieser wenig erfreut über die Situation faltete uns verbal zu recht
und als alle wieder geordnet in ihren Betten lagen,
verschwand er lautlos über die steile Treppe (eher eine Leiter)
nach unten und schloss die Klappe.
Damit lag wieder der ganze Raum im Dunkel.
Nur durch ein Fenster schien etwas Mondlicht.
Genügend,
dass wenn daran gewohnt,
 man sich doch etwas orientieren konnte.

Ich ahnte,
es würde nicht lange dauern bis das Gewusel wieder seinen Anfang nehmen würde.
Um denen entgegen zu wirken sagte ich:
"Hey! Was haltet ihr davon wenn jeden Abend jemand anderer eine Geschichte erzählt?"
Es zahlte sich irgendwie aus,
 dass ich Erfahrung in Problemlösungen bei "Nachtruhestörung" hatte.
Meine kleine Schwester kam auch am ehesten zur Ruhe wenn ich ihr Märchen erzählte.
Oder etwas vorsang.
Doch letzteres wollte ich meinen Kolleginnen nicht zumuten.
hahahaha

Die meisten der Mädchen waren begeistert
und als ich dann den Vorschlag brachte,
dass ein Thema mittels Abstimmung eruiert werden könne,
waren alle Stimmen auf meiner Seite.
"Aber du beginnst heute damit"
sagte Sandra und die anderen stimmten ihr zu.
"ok - was wollt ihr hören"
fragte ich
Irgendjemand aus dem dunklen Raum sagte:
"eine mit Geistern"

"Jaaaaaaa... eine mit Geistern - eine Geistergeschichte"
riefen alle wild durch einander.
"Also - es war einmal"
so begannen alle Geschichten von mir.
Ein kleiner Trick,
 um einige Sekunden nutzen zu können,
 um den Anfangsfaden der Geschichte zu greifen.
Ich erzählte und erzählte...
ich weiss nicht mehr genau was...
auf jeden Fall kamen Geister drin vor
und im Raum war es Mucksmäuschenstill.
Im Schein des Mondlichts sah ich wie sie in ihren Klappbetten sassen.
Den Blick in meine Richtung und mir gespannt zu hörten.

Plötzlich ein Schrei -
"Hilfe mich hat was berührt"
Es war Augenblicklich,
 als hätte man mit einem Stock in eine Ameisenhaufen gefasst.
Die Mädchen schrien wie am Spiess und kreischten.
Versteckten sich unter ihren Wolldecken
 oder rannten durchs Zimmer und schrien
"ein Geist - ein Geist"
Ich suchte nach einem Lichtschalter.
Vergebens - unterdessen rief ich
"Ganz ruhig - es ist kein Geist"
Ich bekam das Ganze gar nicht unter Kontrolle.
Egal was ich tat.

Plötzlich knarrte es
und die Lucke im Boden öffnete sich.
Es war Augenblicklich totenstill.
Ganz langsam erschien eine Gestalt.
Sie trug ein langes weisses Gewand.
Plötzlich fingen die Mädchen wie die Irren an zu schreien.
Nun schrie auch ich!
bis....
Eine Taschenlampe in den Raum zündete.
Ein Geist mit Lampe - dachte ich,
das gibt es nicht.
Und da löste sich auch schon die Situation...
"Hopp alle in eure Betten
und ruhe jetzt."
Bei einigen dauerte es einige Zeit bis sie erkannten,
dass die Frau des Lehrers im Raum stand
und für Ordnung sorgen wollte.
Auch das dauerte ewig,
denn unterdessen weinte Monika und Sibylle weil sie nach Hause wollten.
Andere flüsterten:
"die sah aber wirklich aus wie ein Geist"
"ich hab gedacht es käme ein echter Geist"

Die Frau des Lehrers war nun mehr als genervt,
sprach Drohungen aus.
Von WC schruppen und 20 Kilo Karotten schälen,
und zu guter Letzt war sogar von nach Hause schicken,
die Rede.
Ausser Monika und Sibylle,
die Beiden müssten bleiben.
Ach! War mir diese Frau mit den langen blonden Haaren
und dem hässlichen weissen Nachthemd plötzlich unsympathisch.

Was soll ich sagen,
die Drohungen waren kein Erfolgsrezept,
die Geschichten wurden Nachts zusammengereimt und erzählt.
Geister wurden aussen vor gelassen,
Dafür waren plötzlich junge Ritter und Helden gefragt,
die verrückte Aufgaben machen mussten um eine schöne Frau zu erobern.

Doch das war nur eine Verzögerungstaktik,
denn der ganze Radau ging erst danach so richtig los.
Dadurch waren wir Morgens regelmässig müde.
Karotten wurden zur Strafe geschält,
und WC`s geputzt.
So auch Zwei Schüler nach Hause geschickt.
Regula und Peter,
die wurden nämlich eines Morgens friedlich schlafend in einem Bett erwischt.
Und...
Monika und Sibylle wollten Ende der Woche nicht mehr nach Hause.
Im Gegenzug zu mir.
Ich war froh aus diesem Affenstall,
 wieder in meinen anstrengenden doch gewohnten Trott
und zu meinen Geschwistern zurück kehren zu können.
Heisst es nicht die Macht der Gewohnheit.
Diese hatte mich anscheinend fest im Griff.
Hauptsache ruhig und ohne 20 hysterisch pubertierende Mädchen.
hahahaha 

Montag, 24. Juli 2017

Entwischt...


"Glück ist ein leiser Vogel.
 
Wie der Schlaf oder ein Traum wird er nicht kommen,
wenn man ihn ruft.
Streck ganz ruhig deine Hand aus,
und es kann sein,
dass er sich darauf niederlässt.
Greife nach ihm,
und er ist verscheucht."
 
- Anselm Grün -
 
Am 14.06.16 im Garten erwischt...
Falke im Abflug.



Sonntag, 23. Juli 2017

Kirche...

Aus dem kleinen Buch der Ruhe
und aus Erfahrung weiss ich:
 
"Gleichgültig was Sie glauben
- Kirchen und Tempel sind ausserordentlich beruhigende Orte.
Setzen Sie sich in eine Bank,
und lassen Sie die Atmosphäre absoluten Friedens
in diesem Raum auf sich wirken."
 
Bild aus der Kirche in Locronan Bretagne Frankreich
Und weil es heute Sonntag ist,
besteht die Möglichkeit eine offene Kirchentüre anzutreffen.

Samstag, 22. Juli 2017

Fehler...

"Ehe man einen Fehler bekämpft,
sollte man untersuchen,
ob man seine Ursachen beseitigen kann."
 
 
gemeinsame Ursachenforschung bei einer Tasse Tee,
kann manchmal ganz schön spannend sein.
Vor allem wenn verschiedene Ansichten sich begegnen.
 
Manchmal betitelt man Dinge und Taten als Fehler die gar keine sind.
Die Sichtweise macht es aus.
und heisst es nicht auch:
"aus Fehlern wird man klug"
 
Na also trauen wir uns!
 
Denn,
 was schadet es,
 Klug durch die Welt zu gehen.
hahahaha!
 
Ausserdem...
"Es gibt Fehler damit sie gemacht werden können."
 
Na also -
einen Grund mehr,
 davon zu profitieren.
 
 
 


Freitag, 21. Juli 2017

Schulreise...

Beim Frühstück sehe ich beim Blick durch das Fenster,
 an einen gegenüberliegenden Hügel.
Heute morgen stapfte genau dort,
 der Bauer wacker über das Weideland.
In der linken Hand hielt er irgendwas,
dass ich nicht richtig definieren konnte.
Jedoch das Interesse der ca. 14 Rinder weckte.
Sie trotteten nämlich in einer Kolonne hinterher.
Meist 2 und 2....
Dieses Bild erinnerte mich irgendwie an einen Klassenausflug,
an denen wir von A nach B mit der Bahn fuhren,
dann von B nach C nach D wanderten
um dann wieder in B den Zug nach A zu besteigen.
Zurück kamen ich meist mit Kleidern die nach Rauch stanken
und Grasflecken welche das Hosen Hintern und die Knien zierten.
Ausserdem einem Rucksack,
 in dem praktisch immer,
 eine braune zerdrückte Banane klebte.
Brötchen Resten,
Papier und irgendwelchen Steine, Schneckenhäuser
oder verdorrten Blumen als sogenannte Souvenirs.
Eine gequetschte Tube Sonnencreme
und mein Käppi durften auch nicht fehlen.
 
Fragte man mich wo ich gewesen sei,
antwortete ich meist nicht vollständig.
Denn für mich war nicht das Reiseziel das was zähle,
es war ganz was anderes.
Etwas das meine Unlust vor Gruppen Dingen sinken liess.
(mag ich noch heute nicht)
Du kennst doch diese Kinder Fahrten und Ausflüge auch?
Es ist dir auch bekannt,
 wie lange sich so eine Gruppe bei einer Wanderung ziehen kann?
 
Da gibt es in der vordersten Front,
jene die sich immer und überall um den Lehrer oder die Lehrerin tummeln.
Die, bei denen es immer wirkt als wollten sie um jeden Preis gefallen.
 
Dann das Mittelfeld,
 die wie Schafe den Vorderen schwatzend und johlend folgen.
Irgendwie wie ein Bindeglied wirken,
weil sie alles mitbekommen was vor ihnen läuft,
ohne ganz dazu zu gehören.
Manchmal auch springen von Mitte nach Vorne
um nichts zu verpassen.
 
Dann kommt das vermeintliche Ende...
Nicht weniger aktiv in Lautstärke und Gehabe.
Doch du irrst wenn du denkst das dieses Ende der Schluss sei.
hahahaha
Denn wartet man einige Minuten erscheint meistens noch ein Grüppchen.
Wir nannten uns die Allerletzten.
Das waren wir auch.
Wir brauchten keinen Kompass oder Wegbegleiter,
wir folgten dem Lärm der sich manchmal etwas entfernte,
dann rannten wir ein paar Meter
um irgendwann in unseren gemeinsamen Schritt zu wechseln.
 
Dieser kleine Trupp von Kindern bestand immer aus den selben.
Es waren die gleichen die auch im Unterricht immer zwischen den Stühlen
und manchmal beim Schulstoff mit sich ducken
 oder desinteressiertem zum Fenster rausgucken entwischten.
Sagen wir mal die eher unattraktiven, gemobbten oder langweilig wirkenden.
Die welche immer dabei sind
doch irgendwie doch nicht.
Jene nach denen kein Hahn kräht.
 
Es interessierte keinen Menschen ob wir kamen oder nicht.
Ausser ganz am Anfang wenn durchgezählt wurde
und so auch am Ende einer jeden Schulreise. 
Ich erinnere mich an genau eine solche Reise,
auf einem Berg in der Innerschweiz,
als wir eine Klassengrösse von 42 Köpfen zählten.
Das sind 84 Füsse plus die 8 Füsse der Betreuungspersonen.
92 Wander- oder andere Schuhe.
(Man sagte mir immer nach ich würde nie im Leben das Rechnen lernen
...hahahaha
für Füsse reicht es und Shopping)
Da kann man keinem Lehrer den Vorwurf machen,
wenn er einige Schäfchen nicht im Blick oder Griff hat.
Heute wäre so was verboten.
Oder die Ausbilder hätte einen Tross an Bodygards zur Hand.
hahahaha
 
Zu Hinderst und die Allerletzten zu sein fanden wir toll.
Es fehlte uns an nichts.
Wir waren zufrieden und glücklich,
 mit dem zum Teil selbstgewählten Umstand.
 
Wir schrien auch nicht so rum,
wie der Kopf und das Mittelteil der Klassenschlange.
Wir hatten das nicht nötig.
Wollten auf keinen Fall auffallen
und unseren Status wahren.
Denn zu hinderst und als Allerletzter war es einfach toll.
 
Dort passierten nämlich Dinge die den anderen auch gefallen hätten,
doch die sie durch ihr Strebertum niemals mitbekamen.
Darin waren wir uns einig.
Es begann alles damit das ich irgendwann begonnen hatte...
ich erinnere mich noch genau daran,
es war in einem gaaaaaanz dunklen Wald,
Geschichten zu erzählen.
Es waren ausgedachte Erzählungen,
 die manchmal ein Fünkchen Wahrheit mit sich trugen.
Interessant (fällt mir grad jetzt auf)
Die Grusel- und Geistergeschichten lösten sich im Teenageralter ab
und es folgten Liebes- und Drama Erzählungen.
Damit waren wir dann auch nicht Jugendfrei,
sondern Jungenfrei...
hahahahaha
Zumindest hatte ich die Gabe,
diese spannend und interessant zu präsentieren,
dass wir uns,
ich als Erzählerin
und die andern als Zuhörer und Fragende,
uns auf jede Klassenfahrt freuten.
Genau...
Das Spezielle,
Man konnte mich als die Geschichten Ausdenkende,
Dinge zur aktuellen Geschichte fragen.
Damit spann ich dann diese Erzählung weiter und weiter...
und weiter und weiter....
Irgendwann bemerkten wir,
dass unsere Gruppe sich mit jedem Ausflug vergrösserte.
Bei jeder neu eingeführten Monatswanderung
 und der grossen Schulreise 1x pro Jahr,
waren 1- 2 neue Interessierte dabei.
Das passte uns nicht immer
und so wurden auch wir manchmal zu knallharten Ausgrenzenden.
Genau das,
 was wir sonst in der Schule von anderen zu spüren bekamen,
praktizierten wir hin und wieder ebenfalls.
Es sei uns verziehen.
Es menschelt halt überall und manchmal oder oft auch bei Kindern.
 
Heute morgen beim Blick aus dem Fenster...
trotteten ganz zu hinderst 3 Rinder.
Es sah so aus als würde eines eine Geschichte erzählen
und die anderen 2 seien Zuhörer.
12 Hufe die sich anderes verhielten als die anderen 44 Klauen.
hahahaha
Sie waren langsamer als die anderen vor ihnen.
Hören trotzdem in welche Richtung es gehen soll,
weil die anderen vor ihnen,
beim gehen muhten und ihre Glocken wild bimmelten.
zum Teil auch Bocksprünge machten.
Doch trotzdem kamen die Allerletzten ans Ziel,
viel entspannter und ohne grosses Trara.
hahahahaha
Das kam mir doch irgendwie bekannt vor.
 
Es war einmal...
und wenn sie nicht gestorben sind...
hihihihihi

Donnerstag, 20. Juli 2017

Natur...

"Blick in die schöne Natur
und  beruhige dein Gemüt!"
 
Ludwig van Beethoven
 
Lago Maggiore
 

 


Mittwoch, 19. Juli 2017

Gründe...

"Man überzeugt im Allgemeine besser durch Gründe,
die man selbst gefunden hat,
als durch die,
die anderen eingefallen sind.
 
- Blaise Pascal -
 

 
Eigene Gründe lassen sich weiterspinnen, erklären
und argumentieren.
Bei Fremden ist meist ganz schnell,
 dass Ende der Fahnenstange in Sicht.
Fremd gelebtes eben...

Nicht eigen!
Also Mut zu eigenen Entscheidungen
und
deren Folgen,
 lässt jeden einzelnen von uns wachsen.
Stärkt sein Individualität und Ego.
Was gibt es besseres?


Dienstag, 18. Juli 2017

Individualität

"Es ist entwürdigend,
wenn der Mensch seine Individualität verliert
und zu einem grossen Rädchen im Getriebe wird."
 
- Mahatma Gandhi -
 
 
ich lobe den Tag an dem mir plötzlich bewusst wurde,
dass ich sein kann wie ich will
und ich tun kann was ich tun möchte.
Das ich alleine verantwortlich für das darauf folgende bin.
Ich jedoch deswegen keine Angst haben muss.
Denn wenn man nichts unrechtes tut,
hat man auch nichts zu befürchten.
und...
dass, wenn man seine Individualität lebt,
man immer auf Menschen trifft die einem so akzeptieren wie man ist.
Zudem lebt man sein ICH,
kann man auch die anderen ICH`s im Umfeld viel besser tolerieren.
Dies weil man zufriedener und glücklicher ist.
Denn das anpassen verschleudert enorm viele Energien,
laugt aus und macht unzufrieden,
weil das Leben zum Leben der anderen wird
und nicht das eigene ist.

Montag, 17. Juli 2017

Anders...

"Wenn Sie immer nur das tun,
was Sie bisher getan haben,
werden Sie auch immer nur das bekommen,
was Sie bisher bekommen haben."
 
Da hatte ich mal mittels Scrabbel Buchstaben
und diversen Utensilien,
 mich an ein eher ungewöhnliches Armband gewagt.

Erkennst Du das Wort im Bild?


Sonntag, 16. Juli 2017

Gummitwist

Was für eine unerwartete Resonanz auf meinen Beitrag von Vorgestern.
Ich wurde angeschrieben und persönlich angesprochen.
Und bei beiden Varianten war ganz klar zu spüren... 
Gummitwist scheint ja bei allen grossen
und kleinen Mädchen heissbegehrt zu sein.
Und...
Den männlichen Geschöpfen dieser Erde ist echt was entgangen.
Warum hüpfen Jungs nicht auch Gummitwist?
 
Das würde mich mal wirklich interessieren.
 
Obwohl,
ich muss sagen...
...mein Bruder,
 war da ganz anders gepolt ohne anders gepolt zu sein.
Wenn ich das mal so unelegant formulieren darf.
Bei ihn galt wohl die Regelung:
"Alles was Möglich und alles was Girls tun,
wird ebenfalls ausprobiert."
 
So stampfte er als ganz kleiner Knirps auf,
wenn er kein Röckchen tragen durfte.
Denn schliesslich ging Angel auch mit so einem nach draussen.
Er plünderte meine Kleiderschublade
und hüpfte zu Hause damit rum.
"Eine Phase"
sagte Mama stoisch
 
Als er sich zu Weihnachten eine Puppe wünschte
und Papa die Augen verdrehte,
sagte Mama:
"Ach das gibt sich wieder -
es ist nur eine Phase."
 
Als er,
wie ich,
in die Ballettstunde wollte,
überzeugte Mama unsern sehr konservativ tickenden Papa mit den Worten:
"Das ist nur eine Phase"
 
Ok!
Dass er dann aus diesen Stunden,
 eher unfreundlich hinaus spediert wurde,
weil er nebst den Exerzitien auch noch den Oberclown gab,
das steht auf einem anderen Blatt geschrieben
und hat mit einer Findungsphase nichts zu tun.
 
Und dann wurde das mit dem Gummitwist ein Thema.
Ok!
Vielleicht war ich selbst schuld daran?
Denn...
es fehlte uns die 3. Person oder ein Anbinde Möglichkeit.
Was soll`s - mein Bruder war ein williges Opfer.
Allerdings das einzige Männliche,
 auf dem ganzen Schul- / Hinterhof, Strasse,
Wohnzimmer oder wo immer wir auch hüpften. 
Und das tat er voller Überzeugung.
Auch wenn er von seinen Schulkameraden aufs übelste ausgelacht
(heute würde man von Mobbing sprechen)
Mein Bruder machte einfach mit.
Wie das 3. Mädchen im Bunde.
hahahaha
 
Heute würde ich Cool sagen,
damals fand ich seinen Noteinsatz toll,
doch das ständige anschliessende Drängeln mitmachen zu dürfen irgendwie nervig.
 
GUMMITWIST IST EIN MÄDCHEN DING!
Schrie ich ihn mal an.
VERZIEH DICH!
 
Um ihn dann wenige Minuten später zu holen,
weil ich sah wie er mit hängenden Kopf und Schultern,
noch kleiner wirkend auf einer Bank in der Nähe sass
und uns zu guckte.
 
Ich liebte meinen Bruder über alles
und konnte ihm nicht weh tun.
 
Und dann kam der Tag.
Mein Bruder der lange Zeit der kleinste in der Schule war,
hatte unterdessen einen Wachstumsschub gemacht
und war in der Pausenfussball Mannschaft der Leader
und bei den Mädchen heissbegehrt.
Dann - genau dann...
fragte er mich:
"willst du uns aushelfen?
Wir brauchen jemandem im Goal."
 
Ok!
 Ich wusste -
mit meiner Zusage trat ich in eine Jungs Domäne ein.
Wusste nicht,
dass mich das einige Punkte bei den Mädchen kosten würde
und wusste auch nicht das Papa das nicht gerne mochte.
Doch Mama sagte:
"Das ist eine Phase - lass sie doch!"
¨Noch weniger wusste ich,
das ich nicht nur im Gummitwist Talente freisetzte,
sondern auch noch ein Torwart Gen besass.
 
Und nun habe ich die Antwort auf meine Frage von Vorgestern gefunden.
"Wann verliess mich das Hüpfen"
Na - es verabschiedete sich still und leise,
als ich meinen Job als Torwartin antrat
und manchem Jungen damit die Show stahl.
 
und somit ist klar!
Jungs könnten auch Gummitwisten,
tun es einfach nicht. (ausser mein Bruder)
 
Mädchen können erfolgreich im Tor stehen
und beliebte Goalies werden.
 
Was für eine schöne Welt voller Möglichkeiten!
 
Apropos!
Meine Mama behielt recht.
Alles nur Phasen
und....
Mein Bruder,
 Vater von 3 Töchtern,
 wurde wahrscheinlich noch des Öfteren mit Outfit Fragen
und dem Gummitwist konfrontiert.
 
Auch gesagt sei...
 
 liebe Nichte -
Wenn du wie am Telefon erwähnt,
dass Gummitwistband wieder hervor kramen willst,
bring es das nächste mal mit.
Dann hüpfen wir mal ne Runde!
hihihihihi!
 


Samstag, 15. Juli 2017

Mundwinkel....

"Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut."
 
- Clemens von Brentano -
 
 
Also ihr Lieben,
Mundwinkel nach oben
und sich mit Dingen beschäftigen die gut tun
und damit glücklich machen.
Nicht nur am Wochenende.
 


Freitag, 14. Juli 2017

Begleitung...

Ich weiss nicht wann es begonnen
und wann es geendet?
Ich weiss auch nicht woher es gekommen
und wohin gegangen?
 
Vielleicht kennst DU es auch
und stellst DIR die selbe Frage.
Oder es geht DIR wie mir
und DU hast bis gestern,
respektive jetzt gar nicht mehr daran gedacht.
 
Es ist schon so unendlich lange her.
Doch trotzdem,
seit ich gestern die Vergangenheit angedacht habe,
ist die Erinnerung daran hier,
als sei es erst gestern gewesen.
 
Diese Erinnerung an ein Gefühl von Freiheit,
Glück und Zufriedenheit.
Egal ob zu Hause die Hölle herrschte.
die Schule mir das Gefühl geben wollte,
dass ich ohne Rechnen zu können...
 im ganzen Leben verloren sei.
Oder ob ich durch unzählige Umzüge
oder sonstiges Abschieben zu Verwandte oder zu Fremden,
alleine dastand...
Wenn ich es tat,
war alles leichter,
luftiger,
unbeschwerter
und erträglicher.
 
Von was ich spreche?
 
Na!
Vom hüpfen...
Ich hüpfte von morgens bis Abends,
von einem Bein aufs andere.
Über Stock und Stein,
Treppe rauf und runter,
über den Fussgängerstreifen,
wie auch im Einkaufsladen.
Am Liebsten allein,
da musste ich auf keinen Fremdtakt achten.
Ich war die Hüpferin vor dem Herrn.
 
Auch wenn die Nonnen in der Schule drohend geäussert haben:
"Du kommst in die Hölle wenn du dich weiterhin so fortbewegst,
denn das gefällt nur dem Teufel,
aber nicht dem lieben Gott."
 
Lieber Gott!
Ich glaubte zu wissen,
dass du mir dieses Hüpf Gen geschenkt hast.
Weil der Teufel so was tolles gar nicht zu Stande brächte.
Daran hielt ich fest.
 
Und auch wenn mich Papa manchmal am Arm packte
und sagte:
"Nun benimm dich und gehe anständig,
wir haben Sonntag"
so konnte ich mich kaum im Zaun halten
und es war für mich nicht nachvollziehbar was daran schlecht sein soll.
 
Ach wie ich es liebte,
wenn mein Röcklein im Takt schwang
und wie ich es liebte
als mir jemand beibrachte wie man mit einem Seil hüpft.
 
Die Steigerung dazu...
Die etwas grössere Formation,
bei der 2 das schwerere Seil schwangen
und ich wie ein Gummiball in der Mitte auf und ab,
voll konzentriert darauf achtete nicht den Schwung des Seiles zu unterbrechen.
Natürlich in dem ich Zeitsicher hüpfte.
 
Oder kennst du Gummitwist?
Gesehen und mit gemacht auf dem Pausenplatz,
 wollte ich auch es auch nicht mehr missen.
Als ich mir meinen ersten,
aus den alten Gummibändern von 3 ausrangierten Unterhosen knüpfte,
war der Hüpfkreis wohl viel zu klein,
doch der Startschuss für Mama gegeben,
mir einen neuen in dunkelblau zu kaufen.
 
Kann Dir sagen...
Ich beherrschte dies so gut.
War zum Twist ein Persönchen zu wenig anwesend,
so wusste ich sämtliche Anbinde Möglichkeiten rund ums Schulhaus.
So brauchte es nur 2 Teilnehmer.
 
Irgendwann - ich erinnere mich nicht daran,
war dieses Bedürfnis verschwunden.
Vielleicht haben es mir die Erwachsenen auch weggeredet?
Wie so vieles...
"Das tut man nicht,
schliesslich wirst du nun langsam gross."
 
Bis Vorgestern,
da machten wir morgens gemeinsam einen Hundespaziergang.
Mein Mann erzählte mir was
und ich ging auf der Steinkante des Gehweges.
(Psssst - die verbliebene 2. Disziplin von früher - hihihihi)
Und plötzlich - ich weiss nicht warum und wieso,
klopfte das Hüpfen auf meine Schulter
und sagte freundlich säuselnd:
"NA! Kleine ...
Weisst DU noch als wir zwei durchs Leben gingen."
Jaaaaaaaaaaa!
Das leichte Gefühl war sofort wieder da
und ich erzählte es meinem Schatz.
Mehr noch,
 führte ich es ihm in 2-3 Schritten vor wie ich einst hüpfte.
Mit schnellem Blick von links nach rechts,
 ob es hoffentlich auch niemand gesehen hat.
 
Wenn Du nun sagst ich bin Männlich geboren
und nicht zum Hüpfer...
hahahaha
Dann glaube ich Dir das gerne,
denn schon als kleines Mädchen habe ich durchschaut,
 was den Mädchen die luftige Schrittfolge,
ist den Jungen das unsichtbare Schwert.
Eines das schwungvoll geführt,
mit Kapriolen und viel Elan herumgefuchtelt werden kann.
Wie kein anderer Pirat im Universum.
hahahaha!
 
Egal!
Holen wir uns doch unsere Dinge aus der Kinderzeit,
 aus der Truhe der Erinnerung,
diese die uns trugen und so gut taten.
Auch wenn dies heute nur in Gedanken passieren kann,
weil links und rechts wer sein könnte.
Na du weisst schon...
Jemand der vielleicht die selben Bedürfnisse hätte,
wenn nicht links oder rechts es jemand sehen könnte...
hahahaha!
 
Gedanken und Fantasien der Kindheit können gut tun.
Und wenn du dich allein wähnst,
wer weiss?
Vielleicht hüpfst du dann ne kurze Strecke,
im Garten, in einer dunklen Gasse oder im Wald?
Oder zückst dein nur für dich sichtbares Schwert.
Besiegst in der Fantasie die Sorgen und Ängste mit dem Schwert.
Oder fühlst dich als Held der Strasse.
Wie früher.
 
Hauptsache das was du tust schadet niemandem
und macht DICH Glücklich.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Rudern...

"Fehlt`s am Winde,
so greif zum Ruder."
 
- Deutsches Sprichwort -
 


 
Jeder sitzt in seinem eigenen Lebensboot
und nicht immer kann man dieses treiben lassen.
Also -
in die Hände gespuckt,
ans Ruder gefasst
und los geht's.
Entscheide du,
wo die Reise hingeht.
Ob mit oder ohne Wind.


Mittwoch, 12. Juli 2017

NEIN...

"Wäre nicht das Nein,
so wäre das Ja ohne Kraft."
 
- Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling -
 
 
 
Uff!
Wie lange es gedauert hat bis ich gelernt habe,
dass ich auch mal Nein sagen darf.
Ich mich viel wohler fühle,
 wenn ich mir nicht jede Arbeit aufhalsen lasse.
Man mich trotzdem einem NEIN noch mag
und mir keiner den Kopf abbeisst.
Als ich das erkannt und getan habe,
habe ich mir ein weiteres grosses Stück Freiheit geschenkt.
 


Dienstag, 11. Juli 2017

Veränderung?

Heute erscheine ich hier mit einer Frage.
Vielleicht auch eine Frage,
die in deine derzeitige Lebenssituation passt.
Eine,
 die Du für dich ganz alleine beantworten möchtest.
So wie ich es auch tun werde!
 
WAS SOLL ANDERS WERDEN?
 
Habe herausgefunden,
 dass es manchmal nicht schadet,
 sich solchen Fragen zu stellen.
Mit diesen heraus zu finden,
wie man eine Lösung aufbauen kann.
Erkennt das manchmal mehrere Wege nach Rom führen,
für ein und das selbe Thema.
 
SEI OFFEN UND KREATIV!
 
So bewegt man sich fort
verändert Dinge.
Bricht vielleicht sogar mit alten Mustern
und
lernt sich besser kennen.
 
 BEGINNE MIT KLEINEN SCHRITTEN
UND SCHIEBE DAMIT DIE ÄNGSTE BEISSEITE!
 
Nun wäre ich doch gerne ein Fünkchen
um zu sehen was in deinem Köpfchen so vor sich geht.
 
Die Schranken setzen wir uns selbst
und manchmal ist es an der Zeit,
 den einen oder andern Lattenzaun zu entfernen.
Ein neues Türchen zu öffnen!
 


Montag, 10. Juli 2017

die Mitte...

"Zieh dich ein Stück von der Welt zurück,
aber nicht ein zu grosses Stück!
Mit ihr nicht ausser Verkehr,
doch von ihr ohne Beschwer,
da in der Mitte liegt das Glück."
 
- Friedrich Rückert -
 


Sonntag, 9. Juli 2017

Kunst?

Bin der Überzeugung,
dass sich alles verschönern oder verändern lässt.
Doch dabei lasse ganz bewusst die Botox,
Lifting und Co. Geschichten ausser Acht.
Denn das steht bei mir auf einem anderen Blatt geschrieben.
 
Um auf den Punkt zu kommen muss ich Dir erklären,
dass es sich beim heutigen Blogeintrag um unseren Vorplatz handelt.
Dieser wurde irgendwann mit diesen grässlichen, unschönen ---
jedoch "ach! so praktischen Beton Steinen" gepflastert.
Das sie so praktisch seien behaupten zu mindestens seine Befürworter.
 
Nun kann man ja nicht mal so eben Unsummen von Geld ausgeben,
um etwas umzugestalten,
wenn das Vorhandene seinen Zweck erfüllt.
Ich sage Dir:
"wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre die ganze Sache mit wunderschönem altem Kopfsteinpflaster bestückt
und ich würde jeden Stein heiss und innig lieben."
*hahahahaha*
Doch eben...
hier geht es nun mal aus verschiedenen Grünen nicht um meine Wünsche
und vor allem nicht nach meinem Kopf.
*mmmmhhhhh*
Nun passiert es immer wieder,
dass einige Betonsünden *hahahahaha* im Laufe der Zeit sich verdünnisieren.
Sprich -
Sie werden Witterungs- & Autoparkiertechnisch bröckelig.
Bekommen Löcher,
splittern ab - sehen unschön aus
und werden damit zu Stolperfallen für jedermann und Frau.
Kurzum - sie müssen ersetzt werden.
Unterdessen wissen wir wie auch das angepackt werden muss,
ohne das man für diese einzelnen "Betonis" einen Fachmann kommen lassen muss.
 
Ach wie gut...
dass mein Hirnchen immer wieder mal was kreatives ausspuckt
und so kam mir letzthin - Nachts - eine Idee.
 
Nun galt es diese vor der Umsetzung meinem Mann schmackhaft zu machen.
Schliesslich wohnt er auch hier
und so ist es ganz klar,
das ist genauso sein Vorplatz wie meiner.
Bei den Erklärungen musste ich ihm dann auch gestehen,
dass ich keinen Erfahrungswerte besitzen würde,
somit auch nicht sagen kann wie lange diese Veränderung schlussendlich halten würde.
Mit seinen Worten:
"Das werden wir dann ja sehen."
war der Startschuss zur Umsetzung ohne grosse Überzeugungsarbeit gegeben.
*uff*
 
Und nun sieh dir auf meine Bild an,
von was ich die ganze Zeit spreche.
 
 
Die Suche in Zeitschriften und Büchern,
Prospekten hat nun vorläufig diese Ausbeute ergeben.
Die gewählten Seiten werden kopiert
und anschliessend mittels einer Transferflüssigkeit,
 auf die einzelnen Steine aufgebracht.
Anschliessend versiegelt. 
 Hoffe, dass meine Idee beim begehen bei Nässe nicht zu glatt wird.
In den nächsten Tagen nun,
 werden die maroden Steine durch diese verkleideten "Betonis" ersetzt.
Sehen sie nicht hübsch aus.
Es sind Bilder die entweder sehr gut gefallen
oder etwas mit mir / uns zu tun haben.
Etwas Symbolik auf dem Vorplatz.
*schmunzel*
Vielleicht ist eines Tages der ganze Vorplatz voller Mini Kunstwerke zu sehen.
Einer wie ein Teppich aus Motiven die Freude machen.
Das Grau in grau endlich fröhlicher und ansprechender machen.
*freu*
Dann wird bestimmt ein weiteres Foto hier in diesem Forum folgen.
oder auch mehrere.
*mmmmhhhh*
Vielleicht knipse ich auch schon etwas früher,
was...
so wie ich mich kenne eher anzunehmen ist.
 
Du fragst dich...
Und gefällt es eines Tages nicht mehr?
Na - dann wird die Ganze Idee einfach umgedreht.
Kopf unter ist dann das Thema
damit wieder grau in grau dominieren kann.
Viellicht in vielen, vielen Jahren einige Archäologen was zum grübeln haben.
*hahahahahaha* 
 
 
Was hältst du von der ganzen Idee?

Samstag, 8. Juli 2017

Nehmen...

"Nimm dir Zeit zum Lachen-
Es ist die Musik der Seele.
Nimm dir Zeit,
freundlich zu sein -
Es ist der Weg zum Glück.
Nimmer dir Zeit,
zu lieben und geliebt zu werden -
Es ist der wahre Reichtum des Lebens."
 
- Nach einem alten Irischen Gebet -
 


Freitag, 7. Juli 2017

Sommergäste...

Jaaaaaaa!
Wochenende in Sicht...
Vielleicht verbringst Du einen der vor Dir liegenden Tage mit Freunden.
Lädst zum Apero, Grillieren oder chillen?
 
Bei unserer letzten Einladung,
 wollte ich für die Essensvorbereitungen nicht Stundenlang in der Küche stehen.
Was tun?
Auf jegliches Essen und es nur bei Erdnüssen und Brezel belassen,
 wollte ich es allerdings auch nicht.
 
Da - eine Idee die wohl allen schmecken wird
und vielleicht ist das auch eine Idee die du mal ausprobieren möchtest.
 
Teig für das Focaccia 

für ca. 500 g Teig auf einem Backblech mit den Maßen 25 x 40 cm
• 200 g lauwarmes Wasser 
• 20 g Olivenöl extra vergine
• 7 g Salz
• 3 g Zucker
• 320 g Mehl bzw. auch 350 g je nach Feuchtigkeit des Mehls
• 17 g Frischhefe (oder 6 g Trockenhefe) 
 
alles gut kneten und in einer Schüssel,
abgedeckt mit einem feuchten Handtuch,
 min. 1 Stunde gehen lassen.
 
Danach den Teig in Form ziehen,
so, dass er in das Blech passt.
Mit dem Finger die typischen Dellen gemacht.
 
Das gab mein Kühlschrank her,
 um es sanft in den Teig zu drücken.
Fetawürfel, Oliven, Speckwürfel, Kapern, Zwiebelstückchen und Rosmarin.
Natürlich kann noch vieles mehr verwendet werden.
Oder mit Reibkäse bestreut.
Musst du halt ausprobieren.
 
Weitere 30 - 45 Minuten ruhen lassen.
Anschliessend etwas Olivenö,
 bei 220 Grad ca. 20 Minuten backen.
 
Unterdessen mixte ich 2 Becher Jogurt mit einem Becher Creme fraiche.
teilte es in drei Schüsselchen auf.
Diese verrührte ich mit folgendem
 
Variante 1
3 Knoblauch gepresst - Italienische Kräuter, wenig Pesto und Salz
 
Variante 2
etwas Zitronensaft, Zitronenzesten, Salz, Petersilie und Schnittlauch fein geschnitten
 
Variante 3
Getrocknete Tomaten ganz fein gehackt
Tomaten Pesto oder anstelle kann es auch mit Tomatenmark verrührt werden.
etwas Basilikum gehackt.
 
Das Focaccia wird in Streifen geschnitten oder auf dem Blech abgebrochen
und mit den Saucen zum tippen serviert.
 
Was soll ich sagen...
es hagelte Komplimente.
 Bei den beiden Besuchern stand die Knoblauch Variante hoch im Kurs.
Da ich meistens die Vorliebe meiner Gäste erfrage,
war mir klar das davon nichts übrig bleibt.
hihihihi
 
Das bisschen was von den andern beiden Saucen noch blieb...?
 
Na - Schatz machte sich am nächsten Tag ein Brot mit Variante 3 + Salami
 
und ich mir Pellkartoffeln (schweizerisch Gschwellti)
mit Variante 2
 
Es war alles so lecker!
und schreit förmlich nach einer Wiederholung.
 
Leider habe ich kein Bild davon -
weil vergessen und als der Gedanke kam war nichts mehr da...
grins und Sorry!