Samstag, 30. September 2017

Gastfreundschaft...

"Die Welt ist voll von Leuten,
die das grosse Glück suchen
und dabei die Zufriedenheit völlig übersehen."
- Doug Larson -

Kennst Du das?
Wenn du abends im Sessel sitzt
und sich bei Dir,
 im Rückblick auf den Tag,
ein wohliges Gefühl breit macht.
ZUFRIEDENHEIT ist die eine,
 GLÜCK sein Geschwister.

Mit sich zunehmender ZUFRIEDENHEIT,
erscheint nämlich plötzlich das GLÜCK in der Seelen Tür.
Lächelt dich an und sagt:
"Wie schön -
wenn die ZUFRIEDENHEIT bei Dir wohnt,
dann ziehe ich doch gerne mit in diese WG,
denn hier könnte ich mich echt wohlfühlen
und so lange bleiben wie du uns pflegst.
Gastfreundschaft gewährst."

Es liegt an Dir,
wie lange die Beiden sich zu Dir setzen
und die Füsse unter deinem Tisch strecken.
Mit Dir lachen,
geniessen und träumen.






Freitag, 29. September 2017

Aufwachen...

"Wach auf, mein Schatz!

Es leuchtet dort her von Osten der lichte Tag.
Blinzle durch die Wimpern,
sieh den Glanz,
wie das helle Blau des Himmels unaufhaltsam
das Grau durchdringt."
 
- Oswald von Wolkenstein -
 
Früh morgens...


Donnerstag, 28. September 2017

Sterne...

"Setze jeden Tag einen Fuss auf die Erde.
Reiche jeden Tag einem Stern die Hand."
 
- George Bruce -
 
Was für eine schöne Vorstellung!
 
einige meiner Sterne,
 tagsüber im Garten.


Mittwoch, 27. September 2017

Medizin...

"Ein Spaziergang mit kraftvoll ausgreifendem Schritt
 nützt einem unglücklichen,
aber ansonsten gesunden Menschen mehr
als alle Medizin und Psychologie der Welt."
 
- Paul D. White -
 

 
Und / oder Gartenarbeit (hahahaha)
 
- Hei Angel -
 
 


Dienstag, 26. September 2017

Mickey Mouse...

"Wenn uns etwas misslingt,
mögen wir enttäuscht sein,
aber wenn wir es gar nicht erst versuchen,
sind wir schon gescheitert."
- Beverly Sills -

Australien Shepherd Frei Hand auf Stoff gemalt

Als ich diese Weisheit gelesen,
kam mir gleich die Erinnerung an meine Kindheit.
Ich sah mich als kleines Mädchen,
bei einem Treffen der ganzen Verwandtschaft
im Flur meiner Oma stehen.
Meine Tante (nur 7 Jahre älter als ich)
 kam aufgeregt auf mich zu gerannt, begrüsste mich
und streckte mir ein auf Papier gemalter Mickey Mouse entgegen.
Mit den Worten:
"Guck den hab ich gemalt" strahlte sie mich an.
Komisch!
Obwohl ich auch als Kind keine Eifersucht kannte,
gönnte ich ihr in dem Moment diesen Erfolg nicht.
Er war so toll!
Dieser Mickey und sah aus als hätte ihn Disney selbst gemalt.
"Schön"
sagte ich knapp und kurz
"das möchte ich auch können."
Ich weiss es noch wie heute,
nach meinem Satz streckte sich ihr Rücken,
ging ihr Kopf nach oben
und sie erwiderte:
"das kannst du auch - du musst es nur wollen."
Ihre Art wirkte so was von arrogant und herablassend.
Und obwohl ich sie sonst über alles liebte,
in dem Moment war sie mir so was von fremd
und unsympathisch.
Es folgte eine echt harte Zeit für mich.
Obwohl von mir ins Leben gerufen
und genauso von mir hätte beendet werden können,
versuchte ich immer wieder so eine Mickey Mouse aufs Papier zu bringen.
Das nach einer Phase des selbst Überrumpelns,
des Inneren Schweinehunds überwinden.
Es war und ist auch heute noch oft nicht einfach mal so gemacht.
Auch wenn mit viel Talent gesegnet.
Die leise Angst des eigenen Versagens,
 lässt mich immer wieder Ideen vor mich her schieben.
Doch wenn ich mich mal überwunden habe,
dann bin ich wie ein Pitbull
und lass nicht locker.
So auch mit diesem Mouse Bild.
Unzählige Male flogen die Stifte durch den Raum.
Papier wurde zerrissen und zerknüllt.
Tränen flossen und Wut gegen mich selbst machte mich unausstehlich.
Wahrscheinlich geht es Exzentrischen Künstlern auch so,
doch ich war ein Kind von 6-7 Jahren.
Meine Mama versuchte mich,
 bestimmt nicht nur wegen dem Papierverschleiss,
 zu trösten.
Obwohl auch für diese neue Passion das Geld fehlte.
Nein! ich glaube,
 ich tat ihr in meiner Verbissenheit echt leid.
Machte ihr wahrscheinlich auch in meiner Hartnäckigkeit ein bisschen Angst,
denn niemand in unserer Familie war so.
Vieles wurde begonnen
und beim leisesten Widerstand beendet.
Da macht auch hier der Satz meines Vaters,
als ich ihn mal fragte:
"Warum magst du mich nicht?"
seine Antwort:
"Du bist halt anders als die anderen."
plötzlich Sinn.
(fällt mir jetzt beim schreiben grad auf)
Eines Tages war es so weit,
ich hatte es geschafft!
Auf meinem Schreibmaschinen Papier,
 war tatsächlich eine Mickey Mouse in Schwarz / weiss und rot entstanden.
"So schön als wäre sie von Disney!"
Sagte ich strahlend zu Mama.
Sie strahlte zurück.
Bestimmt in der Hoffnung das nun mein selbst auferlegtes Martyrium ein Ende hat.
Weit gefehlt Mama...
hahahaha!
Es wurde gemalt was das Zeug hielt.
Sogar in der Schule unter dem Bank während des Unterrichts.
Und natürlich wurde beim nächsten Verwandten Treff einige Bilder
und Mouse als Deckblatt mitgenommen.
"Schau - jetzt kann ich es auch!"
sagte ich freudig zu Tante.
"Ja sieht echt gut aus."
meinte sie dazu.
"Ich habe lange gebraucht bis ich es konnte."
Gestand ich ihr.
"Ist doch nicht wirklich schwer"
sprach sie und entfernte sich,
um dann mit einigen weiteren Zeichnungen wiederzukehren.
"Guck - das sind die Neuesten."
Streckte mir dabei die bezeichneten Blätter entgegen.
Auf denen waren die aktuellen Stars,
 wie Peter Kraus oder Elvis in Bleistift zu sehen.
"das sieht toll aus - aber das kann ich bestimmt nicht."
Sagte ich etwas enttäuscht.
"Warum nicht - ist doch so einfach wie Mickey."
Ich war demoralisiert.
"Guck"
sagte sie beim wegrennen
und kam mit einer Zeitschrift wieder.
"Wenn du genügend dünnes Papier nimmst,
legst du es einfach so auf und zeichnest das durchscheinende nach.
So hab ich es auch bei der Mickey Mouse gemacht.
Du doch auch? Oder?"
Dieses Geständnis meiner Tante zeigte mir auf,
dass Dinge auf verschiedene Wege gelöst werden können.
Liess mich zudem meine Stärke spüren
und ein Gespür für mein Talent erahnen.
Danke lieber Gott dafür!
Dobermann Frei Hand auf Stoff gemalt.





 

Montag, 25. September 2017

Sonntäglich...

"Die einfachste Möglichkeit,
den Alltag von seiner Alltäglichkeit zu befreien,
ist,
ein sonntägliches Gemüt an den Tag zu legen."
 
- Ernst Ferstl -
 
 
Das beginnt vielleicht damit,
 dass Du zum Frühstück nicht nur genügend Zeit einplanst,
sondern es mit einem Sonntagsbrötchen krönst.
Funktioniert auch an einem Montag - Dienstag oder anderem Wochentag.
(schmunzel)
Bestimmt wird dir noch weiteres an "sonntäglichem" einfallen.


Sonntag, 24. September 2017

Gleichdenkend...

"Wahre Mitteilung findet nur unter Gleichgesinnten,
Gleichdenkenden statt."

- Novalis -
 
Cosmea
 
Es ist für mich interessant zu sehen,
wie ich im Laufe der Jahre mit dem Thema umgegangen bin.
Bestimmt kennst du das auch?
 
Als ich jung war,
so in der Pubertären Zeit,
glaubte ich eh,
dass mich niemand versteht.
Fühlte mich wie all die Jahre vorher sehr alleine.
 
Als ich mit 20 meinen Schatz kennenlernte,
glaubte ich den einzigen Menschen getroffen zu haben,
der mich auf der grossen weiten Welt versteht.
Wir, genau diese Welt aus den Angeln heben können.
Was wir auch taten.
 
Dann gab es Phasen mit vielen Freunden,
(Motorrad- / Rollschuh- / Hundeclub & Arbeitsfreunde,)
von denen ich glaubte, dass wir alle die selben Werte
und Gedanken hätten.
Um dann festzustellen,
dass dem nicht so ist.
Ich verabschiedete mich von den meisten
um die Türe für neue "Freunde" zu öffnen.
Bei denen es nicht anders war.
hahahaha!
 
mit 40 -
Mit dem Thema sich Beruflich auseinander gesetzt,
lernte ich,
 das gesagtes gaaaaaanz und die vermeintlichen selben Werte,
 anders beim Gegenüber ankommen können.
Obwohl es zuerst scheint als spreche man vom selben.
Als wäre alles klar.
Schliesslich wurde der zu übermittelnde Stoff ausführlich besprochen.
Doch da war ich hin und wieder auf dem falschen Dampfer.
Vor allem erkennbar,
wenn dann vom Gegenüber etwas umgesetzt werden soll,
bemerkt man plötzlich,
 dass das Selbe nicht das Gleiche,
oder das Gleiche nicht das Selbe ist.
 
Die Erfahrung lernte mich Dinge so zu erklären,
das der Spielraum beim Gegenüber nicht so viele Möglichkeiten,
zur Wandlung liess.
Oder eben ein Spektrum öffnete,
dass genau das Gegenteil zugelassen werden konnte
und die eigenen Erfahrungen zum Lehrmeister wurden.
Spannende Geschichte!
 
Privat - wurden die Freundschaften im Vergleich zu früher,
gefestigter, inniger und Gleichgesinnter.
Weniger Freunde wurde
und ist für mich das A und O.
Man versteht sich - manchmal sogar ohne Worte,
Spricht auch hier nicht immer vom selben.
Macht aber nicht,
denn die Erkenntnis,
wir sind alle Individuen wird nicht nur als Phrase genutzt,
sondern darf gelebt werden.
 
Man lässt sich leben...
mit allen Eigenheiten
dies bestimmt aus dem Grund,
weil die Freundschaft,
 eine andere Wertschätzung erfährt als früher.
Das Ego gewachsen.
 
Bei Schatz und mir --
Irgendwann begannen wir aus einer Laune heraus,
 Tea Times um 16:00h einzuführen.
(natürlich immer dann wenn er nicht arbeitet)
Oft nur für eine 1/4 Stunde.
Gespräche mit dem Satz:
"Wie siehst Du das?
"Wie empfindest du es?"
Haben es echt in sich
und sind sowas von Aufschlussreich.
Da fällt Dir plötzlich auf,
das auch hier...
verschiedene Ansichten zum selben Thema sich breit machen.
Kein Wunder,
er Mann - ich Frau!
Und dabei ist das doch der einzige Mensch der mich wirklich versteht.
So dachte ich vor 20 Jahren.
hahahaha!
 
Keine Sorge wir verstehen uns wirklich
und nach wie vor gut!
Verknüpft mit dem gemeinsamen Gespräch,
das unbedingt auch nach so vielen Jahren noch notwendig ist,
kommt man auf den selben Nenner
oder Akzeptanz,
 wenn einer von Beiden was anders interpretiert
oder anders Leben möchte.
hihihihi
 
Apropos!
Auffällig!
Wenn mich heute jemand nicht versteht,
 kratzt mich das um einiges weniger als früher.
Bestimmt wieder,
 dem über die Jahre gewachsenen Ego,
 zu verdanken.
Bei den Menschen die mir echt wichtig sind,
hake ich dann einfach nach.
Ausserdem finde ich Begegnungen von anders Denkenden
und Handelnden heute spannend.
Das regt zum Denken an
und macht das Leben bunter.
Bin nicht mehr auf der "Jagd" nach "Alle müssen sich Verstehen"
Denn schliesslich muss man nicht mit jedem Best Body sein,
um den Umgang miteinander zu pflegen.
und mal ganz ehrlich...
wenn es Situationen gibt,
 in denen ich mich nicht mal verstehe,
warum erwarte ich das dann von andern?
hahahaha!

Samstag, 23. September 2017

Steinreich...

"Alles,
was den einen Menschen interessiert,
wird auch in dem andern Anklang finden!"
 
- Johann Wolfang von Goethe -
 




Genau nach diesem Prinzip suche ich meine Geschenke für andere aus.
Ich verschenke nur was mit gefällt.
 
Da Erinnere ich mich an einen Bretagne Urlaub,
in dem wir in einer kleinen wilden Bucht,
ganz tolle Steine entdeckten.
So schienen sie uns zumindest.
Wir waren hell auf von den rund geschliffenen Exemplaren,
in verschiedener Grösse und Form,
sowie auch Farbe und Beschaffenheit begeistert.
 
Kurzum beschlossen wir unseren Freunden,
 pro Person,
 einen solchen mit nach Hause zu bringen.
Ich sagte laut den Namen
und dann suchten mein Schatz und ich nach dem passenden Stein.
So als wären die Findlinge wirklich nur gerade für diese eine Person "geboren" worden,
fanden wir Steine, welche auch wirklich nur für die eine Person gedacht waren.
Es hätte einfach nicht gepasst den Stein für S. plötzlich A. zu überreichen.
Irgendwie war es wie ein Zauber.
 
Ich weiss noch,
 unser Heimweg an diesem Nachmittag zum Ferienhaus,
 war echt beschwerlich.
Und der Steinplatz wurde zunehmend von der Flut bedeckt.
uff!
Sie wogen Tonnen - so schien es zumindest.
 
Wären wir zum Ferienende am Zoll gefilzt worden,
wären etwa ein duzend Steine zum Vorschein gekommen.
Zumal mir jemand später erzählt hat,
das dies Verboten sei.
Ich weiss es nicht?
Doch die Freude der Beschenkten war irgendwie unglaublich.
Jeder nahm seinen Stein entgegen,
als sei er etwas ganz Wertvolles.
Das unsichtbare Etikett
"Das ist dein alleiniger Stein
und ich bin ein Unikat wie Du"
schien zu wirken.
Und wir -
Schatz und ich...
wir fühlten uns als Schenkende ...
Steinreich.
 



Freitag, 22. September 2017

Grossfamilie

Nun habe ich schwarz auf weiss gelesen was ich schon immer ahnte.
"Wir fühlen uns am meisten mit den Menschen verbunden,
die uns ähneln.
Gute Freunde teilen etwa ein Prozent ihrer Gene;
dies entspricht der Verwandtschaft mit einem Grossneffen
oder einer Grossnichte.
Biologisch gesehen,
kann man also Freunde ein bisschen wie Verwandte sehen.
- Yale University -

einige meiner Freudinnen nenne ich Sister,
so wie sie mich auch.
Wie schön -
dass man sich eine Wahlverwandtschaft zulegen kann.
Und zu der Blutsschwester, so wie Nichte...
 auch noch weitere Schwestern "adoptieren" kann.
Vielleicht sollte ich auch noch einige Brüder hinzufügen.
hahahahaha!
Grossfamilie sozusagen!


Donnerstag, 21. September 2017

Geniessen...

"Lass uns wieder lernen,
den Augenblick zu geniessen,
zu nehmen,
was ist mit beiden Händen."
 
- Jochen Mariss -
 
 
Den Augenblick während dem kneten des Teiges geniessen.
Zu spüren wie die Konsistenz zwischen den Fingern geschmeidiger
und elastischer wird.
Die Vorfreude auf den Geruch der bald aus dem Ofen steigen wird.
Sich im ganzen Haus verteilen.
Das aussuchen verschiedener Körner und Sämereien
um damit jedes von ihnen einzigartig zu verzieren.
Die Freude das Gebäck aufgegangen und knusprig
aus der Hitze zu holen.
Der Genuss etwas selbst hergestelltes geniessen zu können.
 
Das und noch vieles mehr erfahre ich,
 wenn ich meine Brötchen selbst herstelle.
Es gibt sogenannte Arbeiten, die keine sind weil man sie gerne tut
Es gibt sogenannte Arbeiten die etwas Meditatives mit sich bringen
und dazu gehört für mich definitiv diese Tätigkeit dazu.
Und es gib ganz vieles das man tun kann,
bei dem man den Augenblick geniessen kann.
 
Auch schon Brötchen gemacht?
Rezepte für jeden Geschmack findest du zu Hauf im Internet.
 
 


Mittwoch, 20. September 2017

Gräser...

"Hundert kleine Freuden
sind tausendmal mehr wert als eine grosse."
 
- Johann von Kepler -
 
 
Ist das nicht hübsch wie es in die Kamera guckt?
 
Im Moment erfreue ich mich,
 mittels Kamera,
 an Aufnahmen von Gräsern.
Sie scheinen alle gleich auszusehen,
doch bei näherem betrachten,
ist jedes ein Unikum.
Genau wie bei uns Menschen.
 
Manchmal beglückt mich zusätzlich ein Besucher.

Für den Nachwuchs im nächsten Jahr ist schon gesorgt.
 
 
 


Dienstag, 19. September 2017

Ausreden...

Da sprang mir ein Spruch ins Auge,
der mich echt zum Denken animierte.
 
"Vergiss niemals wer für dich da war,
als andere nur Ausreden hatten.
 
Na klar - werde ich nie die Personen vergessen welche mir beistanden.
Egal in welcher Situation
 und da hatte ich schon einige bei denen ich auf Hilfe angewiesen war.
 
Doch...
mal ehrlich!
Warum benutzt jemand eine Ausrede?
Vielleicht weil er den Mut zur Wahrheit nicht fand.
Noch nicht auf den Geschmack gekommen ist,
wie die Freiheit der Wahrheit wirkt.
Wie toll das sein kann,
 keine Ausrede aus dem Hirn Regal holen zu müssen.
 
Vielleicht aber auch ----
Wurde noch nicht erfahren,
dass man aus dem "lieben kleinen Mädchen oder Jungen Schatten"
heraus treten kann.
Erwachsen eine Sache angehen,
ohne Angst haben zu müssen,
dass man nicht mehr gemocht wird.
Trau dich - ich garantiere dir...
Du wirst geliebt wenn du ehrlich bist.
Denn damit wissen die Leute woran sie bei dir sind.
 
Vielleicht wollte er mich aber auch nicht verletzen?
Kann ja sein?
Obwohl man sich alles sagen kann,
mit dem riesigen Spektrum an Wort und Satz Möglichkeiten,
sollte das wirklich kein Problem sein.
 
Ich für mich,
habe heraus gefunden,
dass wenn ich mit jemandem spreche,
wie ich es gerne hätte das man mit mir spricht,
dann wird alles gut.
 
Der Möglichkeiten viele...
 
Wie dem auch sei.
Wir wissen nie warum schlussendlich eine Ausrede benutzt wird.
Ich möchte deswegen niemanden mehr verurteilen,
Habe früher auch oft den Weg über die Ausrede genutzt.
Wie anstrengend sich diese zu merken.
hahahaha!
 
Heute spreche ihn oder sie an,
 oder gehe darüber hinweg,
je nach Situation.
Vor allem jedoch möchte ich in meiner Seele keine Strichliste führen,
wer, wann, wie, warum....
Auch das ist mir zu anstrengend
und nimmt mir Platz für die schöne Dinge und Gedanken,
mit denen ich meine Gefühle und meine Seele füttern möchte.
Ja genau!
Positives Seelen Futter ist angesagt.
 
Ich will kein Pinocchio sein,
deswegen stelle ich mich auf die Seite der Wahrheit.
 

Montag, 18. September 2017

Maroni...

Seit einigen Tagen führt uns unser allmorgendlicher Hundespaziergang,
 zu einer Ansammlung von wilden Kastanien Bäumen. 
Maroni - wie sie bei uns in der Schweiz genannt werden,
sind nun grade in der Abwurfzeit ihrer stacheligen Früchte.
 
 
Erst knipste ich ein paar Foto`s
(wieder mit meiner 9.95 sFR. Macro Linse - hihihihi)
und anschliessend ging es nun jeden Morgen,
 ans einsammeln der braunen runden Nüsse.
 

Wir sind so wie es schein nicht die einzigen die dort zu Gange sind.
es verweilen dort bestimmt auch Wildtiere.
denn angeknabberte Nüsse
und Hufabdrücke, sowie die Nase und das Verhalten unseres Hundes,
 bringen uns zu diesem Schluss.
 
 
Egal!
Denn jeder hat das Recht auf diesen leckeren Schmaus.
Im Laufe der letzten Tage kam genügend zusammen,
dass wir heute beschlossen sie auf irgendeine Art zu konservieren.
Nachdem einige zum backen im Ofen beiseite gelegt wurden.
Machten wir uns an die Arbeit.
Einige Rezepte aus dem Internet zusammen gewürfelt,
brachten uns zu folgender Leckerei.
 
Die braunen Nüsse zuerst wässern -
Alle die Oben schwimmen sind Wurmstichig.
Wau - es waren echt wenige darunter die nicht gut zu sein schienen.
 
Dann ein Kreuz einritzen.
Auf der gewölbten Seite.
Diese Angabe brachte einige Verwirrung,
denn war nun die Wölbung nach Aussen (so wie es Schatz machte)
oder die Wölbung nach innen (so wie ich sie ritzte) richtig.
Egal - ich kann verraten...
es funktioniert beides.
 
Anschliessend in leicht gesalzenem Wasser zwischen 30 - 45 Minuten kochen.
Dann werden sie geknackt, die Haut entfernt
und das Fleisch heraus gepuhlt.
Auch hier kann ich nun aus Erfahrung sprechen,
lass sie erst abkühlen, es geht dann wesentlich besser.
 
Unsere Ungeduld liess uns tüchtig an den heissen / warmen Maronen arbeiten.
Schatz mit einem Rüstmesser bewaffnet
und ich mit einem Kaffeelöffelstiel kratzten was das Zeug hielt,
um alles an Fruchtfleisch zu gewinnen.
 
"Was denkst Du gerade?"
Fragte ich Schatz
 
Er guckte über den Brillenrand
"jetzt gerade habe ich gedacht...
was für eine Sklavenarbeit."
 
"An was dachtest du den?"
Fragte er mich.
"Ich - wie weich dieses Maronenmehl die Finger macht.
Vielleicht sollten wir lieber eine Pflegecreme daraus machen?"
 
Wir lachten - frotzelten über die von mir,
 behauptet er, falsch eingeritzten Nüsse.
Ich behauptete natürlich das selbe im umgekehrten Fall.
Man weiss es nicht, wer nun richtig lag.
Jeder sagte von sich,
es richtig gemacht zu haben
und unser Hund ergreift (Gott lob) keine Partei.
hahaha!
Gute Taktik zu schlafen wenn Herrchen und Frauchen gewisse Dinge tun.
hahaha!
zum Beispiel Maronen einmachen!
hihihihi!
 
"Also wenn ich es mir so überlege,
dann ist es eigentlich logisch das du sie so geschnitten hast, Liebling."
Sagte Schatz plötzlich:
"Du hattest schon immer einen Hang zur Anarchie."
"Ha ha ha!
Das ich nicht lache...
ich und Anarchie - ich weiss nicht einmal was das ist."
Entgegnete ich lachend.
 
Es wurde wieder still im Raum.
Man hörte lediglich Hund,
 welcher im Schlaf tief ein und ausschnaufte.
Und das Schabgeräusch des Messers und des Löffelstiels.
 
Plötzlich hielt Schatz inne,
guckte mich an und meinte:
"sag mal - suchst du dir die schönsten und einfachsten aus?"
 
"Jaaaaa genauuuuuu!
wenn es so weiter geht,
dann sagst du noch ich hätte kaum welche geknackt."
Entgegnete ich.
 
Er: "ich habe es aber doch gesehen."
Ich: "also da frag ich mich was hier falsch läuft,
 wenn du Zeit zum gucken hast?
Die habe ich nämlich während dieser Arbeit nicht.
Zumal du als Mann - nicht zwei Dinge gleichzeitig tun kannst."
 
hahahahaha! Gelächter...
 
Endlich war das Sieb mit den gekochten Maronen abgearbeitet
und die Bröselige Massen war in einem Behälter.
 
"850gr. Masse."
sagte Schatz -
"dann braucht es 850gr. Zucker"
(ich nahm Jacutinga = Rohrzucker)
und 2 Deziliter Wasser
und vergiss die Vanille nicht.
 
Ich guckte ihn mit den Händen in die Hüfte gestemmt,
von oben bis unten an:
"Was ist den hier los."
fragte ich etwas schnippisch.
"Als würde ich das erste Mal etwas Konfitüren Artiges einkochen."
 
"Na - ich muss da schon ein bisschen ein Auge drauf werfen,
ob du alles richtig machst..."
Sagte er Spitzbübisch grinsend.
 
"Raus aus der Küche
Ich brauche keinen Aufpasser der mir über die Schulter guckt."
Entgegnete ich genau so zurück
 
"Ich habe es ja schon immer gesagt,
du bist eine Sklaventreiberin."
Mit diesen Worten verzog er sich
hahahaha!
 
Zurück zur Maronenleckerei.
Das Wasser und der Zucker mit der Vanille werden aufgekocht.
Dann das Maronen Gebrösel hineingegeben
und mit dem Stabmixer ganz fein püriert.
 
15 Minuten, unter ständigem rühren köcheln lassen.
Vorsicht Spritzgefahr - sehr heiss.
Dann in vorgewärmte, ausgewaschene Einmachgläser abfüllen.
Bei uns ergab es 6 Gläser a 240ml
Sofort verschliessen.
Kühl und dunkel lagern.
 
Das kann man nun als Brotaufstrich benutzen.
Im Internet konnte man lesen:
"Süchtig machend
und euer Esskastanien Vorrat kann darunter leiden."
 
 

Sonntag, 17. September 2017

Atmen...

"Du kannst mir den Tag nicht verderben.
Solange es Luft auf der Erde gibt
und ich atmen kann,
wird es ein guter Tag sein."
 
- Cotton Fitzsimmons -
 
Mein Gemüt blüht in Sonnengelb
 
Als wäre das Sprichwort von mir geschrieben,
dachte ich doch fast Wortgleich wie dieses von Cotton Fitzsimmons.
Streifte dann,
heute morgen,
 meinen Kompressionshandschuh,
 über den schmerzenden dicken rechten Arm
und dachte: "was für eine schöne Farbe er hat - dieses helle Blau.
So mein Lieber und nun trage ich dich Spazieren.
Egal ob du mich unangenehm eng umgibst oder nicht."
 
Was soll ich sagen...
Einmal mehr machte meine Einstellung...
Wandle das Negative ins Positive,
 eine gute Miene.
Und mein Morgen
und bestimmt auch der Nachmittag mit Abend,
werden wunderschön.
Denn ich habe Luft zum Atmen
 und so lange kann es kein schlechte Zeit werden.

Samstag, 16. September 2017

Culio

"Uff geschafft!"
Einige Sekunden vor diesem Seufzer,
 entdeckte ich am Fenster einen kleines Irgendwas,
welches in einer Endlos Schlaufe auf und ab trippelte.
 
Zu dieser Jahreszeit -
Beginn Herbst steht bei mir immer ein Glas und ein dünner Karton bereit.
Es ist die Zeit in der sich die meisten Tierchen nach Drinnen verirren.
So scheint es mir zumindest.
Orientierungslos kurven sie dann,
wie dieser kleine Kerl an irgendwelchen Scheiben oder in Vorhängen umher.
 
Diesmal ein besonders hübscher und eher seltener Besucher im Wohnzimmer.
Bei seinem Anblick entstand gleich eine gewisse Sympathie.
Denn sein süsses Gesichtchen mit den grossen Augen
und dem langen Rüsselchen, mit einer Art Gabel dran,
wirkten putzig.
 
Rasch mein Knipsapparat geholt,
entliess ich ihn dann draussen ins Freie.
Entgegen anderen Insekten oder sonstige Tierchen,
flüchtete er nicht gleich.
Es schien als wollte er seine Retterin noch einmal genau beäugen.
Posierte und hielt inne.
Zeit genug tolle Fotos von ihm zu schiessen.
 
hier noch auf meinem Karton
 
Ich wusste das es sich bei diesem Exemplar um ein Bohrer handelte.
Aber genaueres musste ich mir aus dem Internet zusammen suchen.
Na klar -
Laut Wikipedia ein Schädling.
(Familie der Rüsselkäfer - Curculionidea) 
Nur "Culio" wie ich ihn nun nannte,
würde das ganz anders sehen.
Wenn er doch nur für sich und seine Artgenossen sprechen könnte.
 
Dann setzte ich ihn auf den Gartentisch.
Irgendwann bei seiner Geburt wurde ihm gesagt,
dass er sich von jungen Früchten und Blättern ernähren soll
und ganz Wichtig...
Es wurde ihm das Talent mitgegeben,
 Haselnüsse mit einem kleinen winzigen Löchlein anzubohren.
Ist doch schon mal genial.
Wenn ich bedenke wie meine Haselnuss aussieht,
wenn ich an ihr Innenleben kommen wollte.
 
Der kleine Kerl schien zu posieren.
Nach der Löchlein Nummer legt er dort sein Ei ab.
Aus diesem, entwickelt sich ein gefrässiges Ding.
Die Nuss wird einfach mal so weggemampft.
Dick und fett entstehen aus dem Ei eine Larve.
Willis Nachkommenschaft ist gesichert.
Nachdem die Larve die Schale verlassen hat,
 um im Boden zu überwintern.
Im Frühjahr verpuppt sie sich,
 um im Sommer als neuen Generation zu schlüpfen.
Notabene mit dem selben Auftrag wie "Culio" hatte.
So passiert es Jahr um Jahr...
 
Ok! Da ist der Beweis - schwarz auf weiss!
Eindeutig ein Schädling! Wirst du sagen.
Doch siehst du das ganze in "Culios" Sinn,
dann scheint die Welt ganz anders.
Er nennt sich Schützling.
Denn hat Herr und Frau Hasel das Recht,
 überall ihre Kinder (Haselnüsse) zu verteilen?
Stell Dir vor...
Jede Nuss ein potenzieller Haselnussstrauch.
Wo kämen wir da hin?
Sagt "Culio" mit grossen Augen und ernstem Gesichtchen.
Und warum wurde ich mit diesem Arbeitsauftrag geschaffen,
wenn es keinen Nutzen hätte.
 
Also wenn man es so sieht...
Ist der kleine Kerl ein Ausgleichschaffender.
Ok - ob es jemand der seine Haselnussernte erfolgreich bestreiten möchte,
auch so sieht, sei dahin gestellt.
Zumal nachzulesen ist,
dass "Culio" und seine Verwandtschaft schwer zu bekämpfen sind.
Es sei denn man hat Hühner oder Nematoden.
 
Also - ich fand gestern die Begegnung mit "Culio Bohrer" sehr interessant
und Aufschlussreich.
Und mal ehrlich - wenn du die Bilder anguckst,
möchtest Du ihm erklären...
Das er Nichtgewollt ist - ein Schädling und mit falschem Auftrag unterwegs?
 
Später setzte ich ihn auf ein Weinblatt,
wo er einige Minuten später in seine Welt entschwand.
Ich nicht!
Weil mein Glaube,
 bei allem was ich über ihn lesen kann,
 sich nicht ändern wird,
Alles - und so auch "Culio", hat seine Seins Berechtigung
und seine Bestimmung wird nicht um sonst diese sein.
Es ist doch alles irgendwie geregelt.
Auch wenn wir 2Beiner der Spezies Mensch,
 nicht immer gleich dahinter blicken können.
 
"Culio" wurde in Freiheit entlassen
und mit wackeren Schrittchen machte er sich auf den -
seinen Weg.

Freitag, 15. September 2017

Loulou...

Gestern fuhren wir durch einen kleinen Ort.
Mehrheitlich sind dort alte Häuser
und Bauernbetriebe zu sehen.
Es wirkt alles irgendwie Idyllisch
und um etwa 100 Jahre zurück.
Am Ende des besagten Ort liegt ein grosser Bauernhof.
Dort waren wir nach einem Inserat
- Katzen zu vergeben -
eines Abends zu Gast.
 
ich fand mich im hellen geräumigen Badezimmer,
einer netten und liebevollen Grossfamilie wieder.
Auf dem Boden kniend streichelte ich einige,
etwa 10 Wochen junge Kätzchen.
"Wir haben sie heute morgen aus dem Wald geholt."
Erzählte die rotwangige Bauersfrau
"Die Kätzin spürte wohl das wir ihre Jungen weggeben wollen
und hat jedes einzelne von ihnen in den Wald gelockt
oder getragen."
 
Ich schmunzelte:
"ja, als Katzen Mama würde ich das auch tun."
 
"Ooooohhhh! guck mal!"
sprach ich voller entzücken für ein kleines tapsiges Wollknäuel.
"Das ist schon an eine andere Familie vergeben,
das können sie nicht haben."
Erklärte mir die Frau und stemmte die Arme in die Hüfte.
 
"Also mir gefällt diese!"
sagte mein Mann
und hob ein Tigerchen hoch.
"Na - gefalle ich dir auch?"
sprach er weiter:
"Du willst doch mit uns nach Hause fahren."
grinste er mich an und tat so als ginge es die Katze an.
 
"Mir gefällt aber diese"
und zeigte auf eine andere mit weiss im Fell."
 
"Also - eigentlich ist nur noch diese die ihr Mann hält frei."
sagte die Frau etwas verschämt.
 
Ich war etwas enttäuscht,
denn unterdessen hatte sich eines der Vergebenen,
 bei mir auf dem Schoss bequem gemacht.
Warf sofort den Schnurrmotor an und spielte mit meinem Finger.
Das wäre die Richtige gewesen, davon war ich überzeugt.
 
"Na - also!"
sagte Schatz:
"dann ist ja der Fall klar - diese kommt mit zu uns."
 
"mmmmhhh! ok - dann ist es halt so."
 
Der Rest dieses Abends ist rasch erzählt.
Die "neue" Katze wurde in unsere Box geschoben,
es wurde gezahlt
und dann ging die Fahrt unter lauter Katzenmusik (gemiaue) nach Hause.
Ich konnte mich gar nicht so richtig freuen.
Obwohl ich sie ja auch süss fand.
Doch es war Gefühlsmässig nicht meine.
 
Ein Name war schnell gefunden.
Loulou - weil sie die Vorderbeinchen wie eine Balletteuse,
leicht ausgedreht beim gehen schwang
und so in Frankreich bestimmt die eine
oder andere Tänzerin heisst.
jaaaaa aaaaaa! Ich weiss meine Fantasiiiiiiiiiieeeeee!
 
 
Loulou entwickelte sich prächtig.
Körperlich zumindest.
Doch Charakterlich war sie ein Teufelsbraten.
Sie nutzte jede Gelegenheit um Aishe,
unsere andere ältere Katze zu bekämpfen.
Das ging so weit,
dass ich echt bedenken hatte die Beiden alleine zu lassen.
Aishe - einst eine unbeschwerte lustige Katze,
zog sich immer mehr in sich zurück.
Traute sich nicht mehr im eigenen Heim zu bewegen.
Denn jeder Schritt wurde von Loulou mit Überfällen und Bissen unterbrochen.
Selbst wenn Aishe schlief war sie nicht von der Besessenen sicher.
 
 
 
"Das geht so nicht weiter."
sagte ich zu Schatz eines Abends
"Aishe kann nicht einmal mehr essen,
Loulou kommt von hinten, überfällt sie
 und packt sie im Nacken."
 
 
 
"Nun starte ich ein Antiterror Programm"
sagte ich voller Überzeugung
"Ich will Frieden in meinem Haus."
 
Es wurde ein striktes Programm ohne Kompromisse begonnen.
Was für Hunde gut, kann Katze nicht schaden
und so lernte ich mit Loulou
Sitz, Platz, Steh, Komm, Hopp (Sprung),
 runter, hoch, gib Laut, kriech, Rolle, bring,
und noch vieles mehr.
 
Loulou entwickelte sich zum absoluten Arbeitstier.
Sie wollte immer und stets was tun.
Und das für Streicheleinheiten und ganz selten für Leckerchen.
Zudem war sie plötzlich total auf mich fixiert.
Hockte mit grossen runden Augen vor mir
und wartete auf irgend ein Kommando.
In dieser Ausgeprägten Form kannte ich es bislang nur von Hunden.
Auch wenn alle meine bisherigen Katzen eine gute Kinderstube vorzuweisen hatten
und einige Dinge befolgten.
 
Die Tierärztin erklärte mir dann,
dass es sich bei Loulou nicht um eine Bauernhofkatze handle,
sondern um eine British Kurzhaar.
 
 
 
Also auf jeden Fall hatte Aishe nun endlich ihre Ruhe.
Guckte zu wie wir Kunststücke einübten,
gesellte sich hin und wieder dazu
und machte dann das eine oder andere auch mit.
Doch im Gegensatz zu Loulou eher selten.
 
Loulou schloss sich auch Aramis meinem Hund an.
Und wenn ich ihn auf die Decke schickte,
ging Loulou mit.
Sagte ich ihm "Sitz", setzte sich die Katze dazu.
hahahaha!
 
 
Leider wurde Loulou nur 5 Jahre alt.
Eine unaufgeklärte heimtückische Krankheit,
 liess sie innerhalb von einigen Wochen von uns gehen.
Doch was Loulou an Gefühl, Eigenheiten und Charakter zurückliess,
ist für immer in meinem Herzen eingeschlossen
und werde ich nie vergessen.
 
 
Gestern als wir bei dem Bauernhof vorbei fuhren,
war mit einem Schlag alles wieder da.
"Weisst du noch - Loulou?"
Eine Schwere machte sich im Auto breit.
"Ich vermisse sie immer noch..."
sagte ich traurig zu Schatz...
"Mmmhhhh - ich auch"
Antwortete er.
Dann schwiegen wir vor uns hier,
genau wissend, dass nun Loulou Bilder in unseren Köpfen Kino spielten.
Bilder die es Gottlob gibt,
Bilder die weder Zeit noch Raum aufhalten kann.
Bilder die auch Trost sind.
 

Donnerstag, 14. September 2017

Albern...

"Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten!
Albernheiten im rechten Moment sind etwas ganz Köstliches."
 
- Horaz -
 
 
Bei uns machen sogar die Hunde jeden Spass mit.
Auch wenn es für ein solches Fotoshooting nur einige Sekunden dauert.
 
Also - los!
Nicht alles so ernst nehmen.
Mal über sich selbst lachen
und das Kind in dir rauslassen
um albern zu sein.
 
Das tut deiner Seele
und deinen Bauchmuskeln gut!


Mittwoch, 13. September 2017

Wichtig...

"Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der,
der dir gerade gegenüber sitzt.
Das notwendigste Werk ist stets die Liebe."
 
- Meister Eckhart -
 


Dienstag, 12. September 2017

Daumen hoch....

Lange habe ich mich davor gescheut,
 eine Anwenderin der sogenannten Sozialen Netzwerke zu werden.
Im Klartext Facebook und Co.
 
Doch die Neugier trieb mich in diese Gefilde.
Eines Tages war ich drin.
Mit Profilfoto meines Hundes - anstelle meines Gesichts
und sämtlichen Möglichkeiten die Dinge so zu regeln,
dass nicht alles öffentlich einzusehen ist.
 
Heute - einige Jahre später,
muss ich Rückblickend sagen,
dass ich ganz tolle Geschichten und Bilder zu sehen bekam.
Die Möglichkeit Gruppen beizutreten welche z.B. das selbe Hobby pflegen finde ich genial.
Aus der ganzen Welt treffen sich in diesen Gruppen "Gleichgesinnte"
So bin ich in Foto- / Garten- / Handarbeits- / Shabby chic- / Bastel- und Einrichtungsgruppe.
Mein Kriterium sich mit einer guten Kinderstube Austauschen zu können,
 ist mein Oberstes Gebot.
Brodelt sich was zusammen
 und der Umgangston wandert in Richtung Politik oder Shitstorm,
packe ich meine Sachen...
oder korrekter gesagt, drücke ich auf den "ich bin dann mal weg" Button.
Steige ohne Kommentar und auf nimmer wiedersehen,
aus dieser Gruppe aus.
Das gebe ich mir auch sonst nicht -
also dann schon gar nicht während meiner Hobby Zeit.
 
Nun hat es sich letzthin ereignet das in einer der Fotogruppen,
in welcher an jedem Tag ein Thema vorgegeben
und dazu jedes Mitglied ein Foto hochladen kann,
eine hübsche Geschichte zu verfolgen war.
 
So lief es ab:
Das Thema - Baum
 
Da stellte ein ER ein Bild,
 eines etwas knorrigen Bäumchens ohne Blätter,
stehende an einem einsamen blau strahlenden See ins Netz.
Die Sonne scheint auf dem Bild.
Man sieht Berge und man hat das Gefühl es sei am Ende der Welt.
Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Doch sehr stimmig wirkend.
 
Es regnet viele Likes -
das sind die Daumenhoch Bildchen,
 welche die Seher hinzufügen können.
Manche schreiben auch ein Kompliment unter das Bild.
So tat auch ich das.
 
Etwas später sehe ich weitere Kommentare,
gucke und lesen
und entdecke eine SIE -
welche ein Bildchen eines etwas unattraktiven Bäumchens mit wenigen Blättern,
stehende an einem einsamen blau strahlenden See ins Netz.
Die Sonne scheint NICHT auf dem Bild.
Man sieht Berge und man hat das Gefühl es sei am Ende der Welt.
Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Genau sie selbe Perspektive
und die selbe "total allein auf der Welt" Stimmung.  
 
Ihr Text dazu:
(Beide aus Deutschland - er aus dem Süden / Sie aus dem Norden)
"Kennst du das lieber Fotograph?"
ER:
"Ich werd verrückt"
SIE:
"Wir standen anscheinend am selben Ort"
ER:
macht ein Emoji mit Daumen hoch - lachend
SIE:
"Das ist ja Klasse"
ER:
"Ja - sag nichts! Ist doch irgendwie komisch..."
SIE:
"Vielleicht kannst Du mir sagen wo das in Canada genau ist,
ich finden den Ort auf meiner Karte nicht mehr
und möchte gerne ein Vermerk in mein Reise Album machen."
 
Die Konversation der Beiden ging dann noch weiter.
Ich klinkte mich an dem Tag aus -
denn schliesslich wollte ich nicht auch,
als Dritte im Bund,
 zu dem knorrigen Bäumchen in Canada reisen.
hahahaha!
 
Aber da sag mal einer das sei nicht eine lustige Geschichte.
Mich hat sie auf jeden Fall sehr amüsiert
und da musste ich sagen,
Facebook und diese Gruppe hat sich bestimmt für die Beiden ausgezahlt,
aber auch für alle Leser dieser Kommentare.
 
 
 

Montag, 11. September 2017

Lebensringe...

"Zu viel in den Tag hineinzustopfen ist fraglos ein Fehler.
Sei realistisch.
Fordere dir nicht zu viel ab.
Tu weniger.
Gib dir mehr Spielraum.
Reduziere deine geplanten Besuche und Treffen auf ein absolutes Minimum,
damit du Platz für die angenehmen Dinge hast,
die sich von ganz alleine ereignen.
Wenn du zulässt,
dass sich Dinge ereignen,
dann wird dein Leben erfüllter.
 
Aus
- Die Kunst, frei zu sein -
von Tom Hodgkinson
(Heine Verlag)
 
 
Mach dein Leben zum Genuss,
es liegt an Dir.
Schliesslich sollen deine Lebensringe aus Zufriedenheit gezeichnet sein.
 


Sonntag, 10. September 2017

Feuer...

Also es ist ja nun schon fast Amtlich,
dass wenn wir uns etwas in den Kopf gesetzt haben,
wir auch mittel und Wege finden dies umzusetzen.
 
 
Dazu kann ich Dir ein Müsterchen erzählen.
 
Gestern Abend -
Wir erwarteten gegen 18:00h unsere Freunde zu Besuch.
Seit Wochen schrieben wir uns hin und her,
 wie toll es sein wird wenn wir uns zum Grillen treffen.
Stellten uns vor was wir dann alles auf den Rost legen würden,
machten Pläne wer was wo besorgt...
Na Du kennst das vielleicht auch?
 
Das ganze Vorhaben schob sich leider erst wegen einer Erkrankung unseres Freundes,
dann wegen einer fiesen Infektion mit allem Pipapo in meinem Arm,
dermassen in die Länge,
das Herr Herbst sich sagte:
"Na Leute - wisst ihr was?
Egal ob ihr jetzt schon gegrillt habt oder nicht...
ich geselle mich auch dazu."
Und deswegen war gestern Morgen ein Bild auf dem Programm,
das wir in dieser Form eigentlich gar nicht eingeplant hatten.
Kühl und Regen.
 
"Mmmmmmhhhhh!" Brummte ich beim Fensterladen öffnen.
"Ja nu - schalten wir halt den Ofen auf Grillfunktion an
und geniessen die Dinge so."
 
"Wart mal ab" sagte Schatz "vielleicht wird's ja noch besser"
 
Den ganzen Tag über guckten wir immer wieder auf die Wetter App.
Was soll ich sagen?
Mit jedem Blick darauf wurde die Wetterprognose schlechter.
Von 17:00 (Grill Anwerfzeit) 30% Niederschlag...
stieg es stündlich bis auf 80%
 
Egal!
Wir waren uns einig...
WIR WARTEN AB!
Vielleicht haben sich ja die Wetterfrösche geirrt.
Kann ja auch mal sein!!!
 
Kurz nach 16:00h zog sich mein Mann seine Momentane Lieblingsstrick Jacke über,
nahm eine Zigarre aus dem Blechröhrchen
und ging mit den Worten:
"Es tut auf" in den Garten.
Tatsächlich es regnete grad mal nicht!
Dies genau für 15 Minuten.
In diesem Zeitraum,
 hatte er ein riesen Stapel Holz in die Feuerstelle geschichtet,
diese und seinen braunen Glimmstengel angezündet.
Dann nieselte es wieder.
 
Ich schmeckte unterdessen das Tabouleh (Couscoussalat) ab
und deckte den Tisch.
"Ups! die Minze für den Salat fast vergessen.
also noch rasch welchen im Garten pflücken."
Als ich die Scheibentür öffnete,
 sah ich meinen Schatz einen unserer Sonnenschirme haltend,
darunter stehen.
Der Niesel- war nun einem Landregen gewichen.
Rasch huschte ich lachend an ihm vorbei,
knipste ein paar Minzeblättchen ab
und huschte in Trippelschrittchen durchs Nass ins Haus.

 
Schatz tat mir irgendwie Leid.
Und trotzdem sah es so witzig aus,
 wie er da seine Zigarre paffend,  
mit seinem Sonnenschirm im Regen stand.
"Komm doch rein - wir können ja im Ofen."
Rief ich kurz raus.
Er lächelte mir zu - Ganz zufrieden und Antwortete:
"Ne - ne alles gut! Es wird bestimmt besser!"
 
Das nenn ich mal ein Optimist.
 
Nächste Szene - einige Minuten später.
Ich trippelte wieder durchs Nass in die Garage.
Holte dort ein Ding das man in den Boden stecken kann
um damit den Sonnenschirm X beliebig im Rasen zu montieren.
(Unsere schweren Sonnenschirm Sockel bekommst du sonst nie mehr aus dem nassen Boden)
 
"Hier Schatz! - nimm doch den"
sagte ich und trippelte wieder rein.
Weitere Minuten später
Ich wieder raus,
 mit einem Löffel voller Tabouleh als Kostprobe für den tapferen Feuerstellen Mann.
hahahaha!
"mmmmhhhh! lecker!
Schmunzelte er genüsslich.
"Warum steckst du nun den Schirm nicht in diese Halterung?
Wäre doch einfacher."
So meine Frage
"Geht nicht - Wenn der Schirm optimal stehen würde,
schmelzen ihm durch die Hitze die Plastikteile weg.
Und weiter weg kann ich nicht -
weil der Regen kommt einmal so und einmal so
und einmal so............."
Dabei fuchtelte er mit der einen freien Hand in der Luft umher.
"Ok"
sagte ich knapp
und verschwand wieder ins Haus.
Nicht das ich dort noch was zu tun gehabt habe,
aber es war mir eindeutig zu kalt draussen.
Schatz allerdings behauptete:
"es ist richtig angenehm."
 
Ok!
Angenehm empfinde ich als was anderes,
denn unterdessen regnete es heftig in Strömen.
Ich dachte jetzt gibt er dann bestimmt auf.
Als ich erneut nach draussen guckte.
Goss es wie aus Kübeln.
Er - mein Schatz - Grinste stolz zurück.
In der Hand hielt er immer noch seinen grossen grauen Sonnenschirm,
Doch die Stange war doppelt so lang.
Da hatte er doch aus zwei Schirmstangen einen zusammen gesteckt.
Er rief mir zu:
"So kann ich näher ans Feuer und der Regen kann es nicht ersticken."
 
Also so viel Durchhaltewillen muss belohnt sein.
Eine Grosse Handvoll Apero Nüsse wurden zur Verpflegung nach draussen gebracht.
Immer noch mit Hausschuhen und Trippelschritten,
doch mittlerweile mit Schirm.
So stand ich auch eine kurze Zeit am Feuer.
Wir sagten kein Wort,
doch wussten wir Beide
DAS WIRD NUN DURCHGEZOGEN.
 
Wieder drin - sah ich bei einem Blick durchs Fenster,
dass der Sonnenschirm zu qualmen anfing.
"Du dampfst" - rief ich lachend nach draussen,
 mit den Finger nach Oben zeigend.
"Kein Problem"
Und mit diesen Worten begann Schatz den Schirm zu drehen.
Es sah zum Schenkelklopfen aus.
 
18:10h ein Auto fährt vor.
Unsere Freunde mit einer "Tonne" Fleisch und Würsten bewaffnet,
Sowie Präsente für Schatz und mich,
steigen aus dem Auto.
Bei der Begrüssung erkläre ich ihnen
"Wir grillieren - Schatz steht seit über 2 Stunden Draussen."
 
Freudige Gesichter!
 
Unser Freund begabt sich beherzten Schrittes in den Garten
und ich hörte wie Schatz sagte:
"Hallo das ist gut das du kommst - Halt mal Bitte!"
Wir zwei Frauen stehen am Fenster und lachen.
Denn nun hält Freund und Ehemann den Schirm
und Schatz stochert mit seinem Lieblingsstock im Feuer.
Einige Minuten später - Beide mit einer Büchse Bier bewaffnet,
die Grilladen beobachtend unter dem Schirm stehend.
hahahahaha!
Ein Bild für Götter!
 
"Vielleicht wäre mal ein Mobiler Grill was für uns?"
sagte ich Schatz
"Ne - warum, ging ja so auch"
Wo er recht hat - hat er recht!
 
Was soll ich sagen - es war ein äusserst gelungener Abend,
mit herrlichen Grilladen von der Feuerstelle.
Gemüse aus dem Ofen
und meinem Lieblingssalat,
sowie je eine Scheibe Ananas mit Zucker vom Grill.
(Ja ich weiss -
wie vorgestern schon meinen OHNE ZUCKER Prinzipien untreu geworden -
was soll`s?
War halt wieder wie ein Feiertag - hahahaha)
 
Das Gefühl man hätte dem Wettergott ein Schnippchen geschlagen,
schwang so durch den Abend mit.
Doch der Besagte zahlte unsern Hochmut prompt zurück.
Denn kaum die erste Hähnchenbrust oder Wurst verdrückt,
riss der Himmel auf...
es hörte auf zu regnen
und ein wunderschönes Abendrot
an einem mit Wolken durchzogenen Himmel.
Egal!
 
Wir hatten ja unser Ziel erreicht.
Waren mit unseren Gästen, dem Essen, den Gesprächen rund um glücklich.
Es war einfach der BURNER!
hahahaha!