Goldmarie...

Was für ein Morgen. Du kennst das bestimmt auch? Man nennt sie die Tage an welchem man mit dem linken Bein aufgestanden ist. Hahaha! Als ob mein linker Fuss was dafür könnte…oder gar mein Bein? Hahaha.

Der Gedanke mal meine Osterdeko langsam aus dem Winterschlaf zu holen wäre ja keine schlechte gewesen. Noch besser, bei dieser Gelegenheit, gleich den Keller wieder etwas zu ordnen. Doch schon bei der ersten Kiste begann das ganze Desaster. Oh NEIN! Eines meiner wunderschönen und teuren Porzellan Eier, das mit dem Federmuster, knallte auf den Boden und zersprang in mehrere Teile. «Ok – ich mach mir nun keine grossen Gedanken darüber, denn es ändert nichts.» dachte ich beim hervor holen von Schaufel und Besen. Ab damit in die Tonne. Nicht genug – knirschte es wenige Minuten später verdächtig beim Griff in eine andere Kiste. Oh NEIN! Nicht das Geschenk meiner Nichte. Natürlich war es genau das, welches nun mit einem Loch nicht mehr seht dekorativ wirkte. Es tat in der Seele weh, denn an diesem Präsent hingen ganz viele Lach Erinnerungen. Sie hatte es mir Geschenkt, einige Zeit nach dem ich ihr am Telefon erzählt hatte, dass ich auf Grund der Medikamente welche ich täglich nehmen muss, einen extremen Haarausfall hätte. In den Händen hielt sie bei ihrem nächsten Besuch einen bunten Fisch. Dieser, im selben Material wie Weihnachtskugel gefertigt sind. Der Fisch zum Aufhängen, trug Haare, ähnlich einem Toupet. Als sie mich anguckte mussten wir sofort loslachen und sie sagte: «er hat Haare, wenn auch nicht viele.» Ich lachte zurück «und wenn ich mal keine mehr habe, montiere ich sie ihm ab, dann hab ich Locken!» die Sprüche flogen so hin und her und wir lachten munter drauf los. Es war so lustig. Nun war auch er in der Tonne – denn 1.) mag ich keine geflickten und defekten Dinge und 2.) reparier mal einem Weihnachtskugel Fisch die Lippe. Mmmmhhhhh! Ärgerlich…es bleibt mir nun nur die Geschichte ohne Akteur, denn auch er wartet nun in der Tonne zum Entsorgen. *schnief*

Weiter stolperte ich später über das Staubsaugerkabel – verbrannte mir die Hand am heissen Wasser und weitere Kleinigkeiten, die irgendwie in der Summe ins Gewicht fielen. Dazu fand ich erst heute in der einen Kiste die Knöpfe, welche ich gestern dringend gebraucht hätte. Nun war es zu spät – und was machten diese in dieser Osterkiste??? Ich weiss es nicht wie sie dahin gekommen sind. Alles schien irgendwie komisch und unberechenbar. Sollte ich wohl ins Bett und die Decke bis weit über beide Ohren ziehen. Warten bis dieser Tag zu Ende. Ne ne! So einfach mache ich es ihm nicht. Ich setzte mein Vorhaben fort. Putzte noch Dies und Das im Keller, als plötzlich unsere Hündin rief. Ich rannte nach oben. Es musste wohl geklingelt haben? Ich hatte es nicht gehört. (auch das komisch) Vor der Türe stand der freundliche Paketpostbote. Drückte mir lächelnd und einen guten Tag wünschend einen Karton in die Hand. «Wenn der wüsste, wie mein Tag ist…» dachte ich und las dabei eine mir fremde Absender Adresse. Minuten später geöffnet, kam das Gefühl auf, der böse Bann sei gebrochen. Aus dem Paket lachten mir 4 Knäuel Wolle entgegen, sowie Schokolaaaaaaade *lalala* in Hasenform in einem netten Körbchen und ein sehr sympathisches Kärtchen mit Sonnenblumen drauf. Darin wünschte mir eine Frau frohe Ostern.

«Passt doch» dachte ich «meine heutige Osterdeko Aktion mit Osterpaket – ich bin nun doch auf dem richtigen Weg.» Zur Aufklärung – in der Strickgruppe (im Internet) deren Mitglied ich bin, wurde ein Osterwichteln ausgerufen. Mein Paket habe ich zu Beginn der Woche in Richtung St.Gallen abgeschickt und nun kam eines für mich aus dem Kanton Freiburg. Ich finde, der Zeitpunkt hätte nicht passender sein können und was soll ich sagen, als ob das Glück mit im Paket angereist wäre…mit dieser schönen Wolle in meinen Farben, ab da ging alles ganz normal seinen Lauf. Zumal die Freude darüber vollumfänglich und sowieso obsiegte.
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